Anzeige

Gronau_Leine SG-Bürger gestalten mit... Schnelles Internet fehlt in Mitgliedsgemeinden ! SPD-WG geben 15.000,00EU für Expertise aus!

Gronau-Despetal_16.01.14: Internet-DSL Versorgung. Seit über zwei Jahren hat Despetals Politik darauf hingewirkt, dass die Breitbandversorgung nicht mehr einer Baustelle gleicht. Nun will das ÜWL eine Funklösung anbieten. Das große Interesse aber bleibt bisher aus. http://www.myheimat.de/gronau-leine/?page=content%... (Foto: LDZ Klein)
 
In der Mitgliedsgemeinde Despetal beklagen einige Bürger mangelhafte Handy- und DSL-Internet-Versorgung.
 
Gronau, Barfelde: Für sie spielt das Internet eine wichtige Rolle: Angeregt durch die Berichterstattung der LDZ sprechen Annet und Hartmut Lange und ihr 17-jähriger Sohn Steffen über die Probleme mit der Bandbreite. Foto: Klein (Foto: LDZ Klein)
 
Neues Handy, auch "Smart Phone" genannt. Ein Kleinstcomputer mit Internetverbindung. Es funktioniert aber nur bei guter Funk-Versorgung! (Foto: Samsung)
 
Gronau verantwortlich: H.G. Besser, SPD Vorsitz. (Foto: SPD Gronau)
 
Gronau verantwortlich: K.H. Gieseler, SPD Ortsbürgernmeister.
 
Gronau SG verantwortlich: Rainer Mertens, SPD Samtgemeinde Bürgermeister. (Foto: SPD Gronau)
 
Gronau verantwortlich: H.P. Klose, Wählergemeinschaft/ WG. (Foto: Wählergemeinschaft Gronau)
Gronau (Leine): Samtgemeinde Mitgliedsorte | Betr.:

Schnelles Internet für die Mitgliedsgemeinden der Samtgemeinde Gronau und den diesbezüglichen SPD-Beschluss, 15.000,00EU für eine Expertise auszugeben.

Leserbrief zu LDZ 14.09.12 :
Internet, DSL , Breitbandversorgung. „15.000,00EU für ein Stück Papier „? …..

W.Deppe: …, in dem auch nur allgemein unverständliche Fachausdrücke stehen.
Wäre es nicht doch ratsam, SPD Gronau, bei dem hohen Schuldenstand auf die Ausgabe zu verzichten? Einige deutsche Gemeinden zeigen, dass es auch ohne Schulden geht !
Eine Gemeinde in der Nähe bittet sogar die Bürger, Einsparpotenziale zu nennen! Das nenne ich fortschrittliche Haushaltspolitik.


Bekannt ist, dass externe Berater meistens provitbedingt nicht ganz objektiv sein können! Also muß man sowieso wachsam sein und sich schlau machen. Das geht heutzutage per Internet sehr gründlich und das haben ja wohl einige Ratsmitglieder.
Wenn ich in einem Fachgeschäft etwas kaufen möchte, vertraue ich auf den fachmännischen Rat des Anbieters, gebe meine Erwartungen/Forderungen in einem Pflichtenkatalog (schriftlich) kund und notfalls, falls was nicht funktioniert, reklamiere ich und der Geschäftspartner bessert nach!

Um ganz sicher zu gehen, hole ich weitere Angebote ein und lasse mir Referenzen aus schon mit Funk-DSL erschlossenen Gebieten geben, die ich dann durch Befragung prüfen kann! Also den ganz normalen Weg einer Investition gehen !

Nach dem Lesen der LDZ, ging ich an den PC, um per Google Angebote einzuholen und wurde sofort fündig, u.A. mit Fa. Funknetz-HG.
Nebenher stieß ich auf die Neuheit LTE aus 2011, mit Höchstgeschwindigkeits-Internet!
Funktürme müssen danach nicht erst gebaut werden, sondern die Erwerber der alten Analog-TV Sendefrequenzen verwenden dann ihre bisherigen Handy-Mobilfunk-Sendestellen. Telekom ist bei 4G/LTE (800Mhz) mit Reichweiten u.A. bis teilweise ins Despetal schon vertreten.

Evtl. ist auch der Sendeturm des ehemaligen 2./.3.Programm- 7Berge-Nußberg TV-Senders mit verwendbar ?

Siehe dazu z.B. :
http://www.telekom.de/is-bin/INTERSHOP.enfinity/WF... >gehen Sie auf „Verfügbarkeit testen“ !

Demnach hat man nichts an großer zentraler Sendetechnik zu investieren, man muß evtl. nur noch etwas warten, bis umgerüstet ist !

Vor unsachlichen Debatten, Beschlüssen und Geldausgaben bitte doch erst mal schlau machen und k o s t e n l o s e n Rat einholen!
Den bekommt man auch beim heimischen Provider HTP in Hannover kostenlos. Die SG Nordstemmen beauftragte HTP für die Gemeinden Adensen u. Hallerburg DSL zu realisieren. Erfolgreich, siehe unten!


Mit freundlichen Grüßen: Walter Deppe
____________________________


20.09.12 Laut LDZ: "Samtgemeinde-Ausschuss beauftragt externes Büro"
.....für 15.000.,00EU !
______________________

HTP Pressemitteilung: 11. Januar 2012 – Die htp GmbH baut in Adensen und Hallerburg VDSL-Technik auf. 284 Haushalte aus Adensen und 40 aus Hallerburg haben Interesse an DSL-Anschlüssen mit hohen Bandbreiten....
Unter: http://www.htp.net/presse/pressemeldung?listName=p...
findet man,
wie die Nachbargemeinde Nordstemmen für Adensen Hallerburg das Problem k o s t e n f r e i gelöst hat:
HTP: Bauvorbereitungen bereits gestartet. Htp baut VDSL-Technik in Adensen und Hallerburg auf.
Hannover, 11. Januar 2012 – Die htp GmbH baut in Adensen und Hallerburg VDSL-Technik auf. 284 Haushalte aus Adensen und 40 aus Hallerburg haben Interesse an DSL-Anschlüssen mit hohen Bandbreiten....
....das ergab eine >>htp-Umfrage in den Nordstemmener Ortschaften>> ...Nordstemmens Bürgermeister Norbert Pallentin>Öffentliche Fördermittel oder Zuschüsse der Gemeinde stehen nicht zur Verfügung....
__________________

Inzwischen verfügen die beiden Gemeinden über schnelles Internet, kostenfrei für die Gemeinde/Bürger-Kasse !
So geht es auch Samtgemeinde Gronau!
__________________

HTP Pressemitteilung: 14. November 2012 – In den Elzer Ortsteilen Esbeck, Mehle und Sehlde könnte sich die DSL-Versorgung bis Ende 2013 deutlich verbessern:
http://www.htp.net/presse/pressemeldung?listName=p...
htp prüft Breitband-Ausbau...

Schnelles DSL für Esbeck, Mehle und Sehlde:
Hannover, 14. November 2012 – In den Elzer Ortsteilen Esbeck, Mehle und Sehlde könnte sich die DSL-Versorgung bis Ende 2013 deutlich verbessern: Die htp GmbH prüft die Wirtschaftlichkeit eines Ausbaus in den drei Ortschaften und ist bereit, in eine zukunftsfähige Breitband-Infrastruktur für Esbeck, Mehle und Sehlde 650.000 Euro zu investieren.
„Wir nehmen den politischen Auftrag, in bisher schlecht versorgten Bereichen DSL-Technik aufzubauen, sehr ernst“, sagt htp-Geschäftsführer Thomas Heitmann. „Wir müssen allerdings sichergehen, dass dieser Breitband-Ausbau für uns wirtschaftlich ist, denn öffentliche Fördermittel stehen nicht zur Verfügung.“
Aus diesem Grund wird htp in den drei Ortsteilen den Bedarf an DSL-Anschlüssen mit hohen Bandbreiten ermitteln und an alle Haushalte Informationsmaterial verteilen. Darin werden die Einwohner gebeten, ihr Interesse an einer zukunftsfähigen DSL-Versorgung mitzuteilen. Die Rückmeldungen sind ausschlaggebend für die Wirtschaftlichkeitsprüfung des Unternehmens, notwendig sind insgesamt 400 Rückmeldungen.... usw.

Hallo Gronau, Samtgemeinde !!

Auch die Samtgemeinde Elze wird mit Hilfe von HTP das Versorgungsproblem in den Mitgliedsgemeinden kostenlos lösen!

Der Samtgemeinde-Gronau Ort Eime bekommt auch von HTP schnelles DSL-Internet !

Siehe vorangegangener Fragebogen: http://www.htp.net/sites/website/userfiles/dsl-off...
_________________

14.03.13 Zu der Erkenntnis wie in...
http://www.leinetal24.de/lokales/gronau/hoffnung-r...
...waren Bürger schon vorab gekommen und hätten Verwaltung und Kommunalpolitik, z.b. im Gespräch mit htp auch kostenlos kommen können !
Ca. 5000,00EU Steuergeld wurden unnötigerweise verschwendet !! Solche unverzeilichen Verhaltensweisen häufen sich unaufhörlich?


Mfg: Walter Deppe
____________________________

Weitere Sach-Verläufe,:

chronologisch aufsteigend:

24.03.14:
http://www.leinetal24.de/lokales/gronau/steht-rede...

Informationsabend zum Thema „leine-air“ am 1. April im Barfelder Sporthaus.
ÜWL steht Rede und Antwort.

Gronau: Das Überlandwerk hält an seinem Vorhaben fest: „leine-air“ soll kommen. Zunächst aber wird die Bevölkerung im Despetal informiert.

„Wir wollen zeigen, was möglich ist“, ruft Cord Narten, Assistenz der ÜWL-Geschäftssteuerung, zur Informationsveranstaltung für kommenden Dienstag, 1. April, auf. Beginn ist um 19 Uhr im Sporthaus am Sportplatz in Barfelde.

Bisher bleibt das Interesse eher verhalten: Lediglich zehn bis zwölf Personen haben sich beim Überlandwerk gemeldet. „Wir haben auf Anfragen der Politik reagiert“, äußert sich der kaufmännische Geschäftsführer Volker Zündorf, „um der Bevölkerung einen zusätzlichen Service anzubieten“. Für den örtlichen Energieversorger sei „leine-air“ eher mit Aufwand verbunden: „Ein großes Geschäft wird es für uns nie“, verdeutlicht Volker Zündorf die Situation.

Zunächst ist das Überlandwerk in Vorleistung getreten: Ein fünfstelliger Betrag musste in die Technik, etwa in die Antennen, investiert werden. „Dies sind Investitionen, die wir im ersten Jahr keineswegs zurückbekommen“, informiert der technische Geschäftsführer Markus Königshofen. Um das Projekt verwirklichen zu können, braucht das ÜWL einen Partner, der Erfahrungen hat: Demnach ist eine Kooperation mit „piper:air“ der Stadtwerke Hameln geschlossen worden. Aus Hameln kommt das Funksignal, das vom Sendemasten in Eberholzen aufgefangen und an die Antennen der Nutzer weitergeleitet wird. „Wir organisieren die Informationsveranstaltung, um Interessierten die Technik zu erklären und um Fragen zu beantworten“, sagt Cord Narten.
Der Informationsabend soll dann zeigen, wie hoch nun das Interesse ist: Rund 50 Nutzer braucht der Energieversorger, um das Projekt überhaupt starten zu können. Zwei Megabit pro Sekunde wären dann über die Funkverbindung möglich. Der zweite Schritt könnte dann eine Verbindung von sechs Megabit pro Sekunde sein. Hierfür aber werden rund 200 Interessierte benötigt: „Bis Mitte des Jahres könnten wir dies hinbekommen“, spricht Markus Königshofen die technische Seite an. Dann würde ein Glasfaserkabel in Verbindung mit der Funkvariante zum Einsatz kommen. Diese Verbindung könnte dann auch für die Bevölkerung aus Betheln interessant sein.
In dieser Woche wird jeder Haushalt im Despetal einen Flyer erhalten, um möglichst viele Menschen für den Informationsabend am 1. April zu gewinnen. Wie die Verantwortlichen aber betonen, sind alle Interessierten, etwa auch aus den Nachbargemeinden des Despetals, willkommen, sich über die Funkvariante „leine-air“ zu informieren.
Schluß LDZ Text. Bild unten.
____________________

22.01.14 Gronau:
http://www.leinetal24.de/lokales/gronau/leben-dara...

Familie Lange aus Barfelde mahnt Internetversorgung im Despetal an. / „Leine-air“ keine Lösung.
„Leben ist darauf ausgerichtet“

BARFELDE: Das Internet ist aus dem Alltag vieler Menschen nicht mehr wegzudenken: Online werden Bücher bestellt, Musik und Filme heruntergeladen. Per Mausklick werden Überweisungen vorgenommen, E-Mails verschickt und Daten übermittelt. „Das Leben hier ist einfach darauf ausgerichtet“, beschreibt Annet Lange aus Barfelde, welche Bedeutung das Internet im ländlichen Bereich einnimmt: „Selbst meine Arzttermine muss ich online vereinbaren.“ Aber ist dies denn „im Tal der Ahnungslosen“, wie das Despetal angesichts der Internetversorgung stets bezeichnet wird, überhaupt möglich?
__________________

W.Deppe: Eine 6000der-Verbindung reicht für den Familien-Alltag völlig und kostet auch nicht so viel! Der Transport einer größeren Datenmenge dauert nur etwas länger und man kann es abends/nachts machen, wenn andere Nutzer im Haus ruhen. TV-Empfang per Sat-Antenne bietet 1000sende in- und ausländische Programme per ASTRA und EUTELSAT usw. und muß nicht mittels Internet sein!

Um LEINE-air Datenstark auszuführen, braucht es z.B. wie bisher nicht nur 10 Interessenten, sondern ca. 300 Kunden und die müssen für höheren Datenstrom auch mehr ausgeben wollen.
Offenbar wollen das nicht genügend Bürger!!!
Also jeder Interessierte muß im Despetal intensiv Mitbürger werben, denn der Ausbau kostet Geld und jeder Arbeit-und Unternehmer muß welches verdienen. Jeder kann Unternehmer werden, auch zu dem Thema!

Dieser LDZ-Beitrag ist schon mal dabei hilfreich. Drei schnelle Internet-Arbeitsplätze stehen z.B. für Jedermann mit Drucker seit Jahren im Spielsalon Ladestraße Gronau und andernorts zur Verfügung!
Jeder versorgte Despetal-Bürger kann mittels kleiner Technik auch den unversorgten Nachbarn versorgen!
Evtl. ist auch der ungenutzte TV-Umsetzer Nußberg verwendbar, eine Anfrage bei HTP stellte ich bei…….

Von: htp Servicecenter [mailto:info@htp.net]
Gesendet: Freitag, 10. Januar 2014 19:14
An: Walter Deppe
Betreff: [Ticket#2014011015000391] RE: Gronau- Despetal DSL-Ve [...]
Sehr geehrte Damen und Herren,
vielen Dank für Ihre Nachricht an info@htp.net.
Gerne bestätigen wir Ihnen hiermit, dass wir diese erhalten haben. Unser Ziel ist es, Ihre Nachricht innerhalb von 48 Stunden nach Eingang zu beantworten. Nachrichten, die uns von Samstag 22:00 Uhr bis Montag 08:00 Uhr erreichen, beantworten wir bis spätestens Dienstag 22:00 Uhr. Bitte haben Sie aber dafür Verständnis, dass die Beantwortung unter Umständen je nach Art und Umfang länger dauern kann. Bitte beachten Sie: Geben Sie bitte bei weiterem Schriftverkehr immer die in der Betreffzeile dieser E-Mail angegebene Ticketnummer (Ticket#) in der Betreffzeile Ihrer E-Mail an. Wir können Ihren Vorgang dann schneller bei uns intern zuordnen.
Mit freundlichen Grüßen
Ihr htp Team
htp ServiceCenter_htp GmbH , Mailaender Str. 2, D-30539 Hannover_Fon: 0800 / 222 9 111_Fax: 0800 / 777 9 333_info@htp.net, http://www.htp.net
Geschaeftssitz: Hannover_Geschaeftsfuehrer: Thomas Heitmann, Karsten Schmidt_Amtsgericht Hannover HRB 55735

...Bisher ohne Antwort!!
_____________________

Die Familie Lange bezieht eine 6 000er-Leitung: „Verluste hat man immer“, ist sich Hartmut Lange bewusst. In der Regel würden demnach drei Megabit pro Sekunde bei der vierköpfigen Familie in Barfelde ankommen. Das Despetal sei seinen Angaben zufolge „ein Flickenteppich“, weil innerhalb der Gemeinde ganz unterschiedliche Übertragungsraten möglich seien.
Aber: „Der Grundbedarf im Despetal ist vorhanden“, ist Hartmut Lange überzeugt,
der sich mit dem Thema beschäftigt und auch einige Gespräche mit Bürgern geführt hat.
Doch zufrieden ist die Familie keineswegs: In der Theorie können die Barfelder zwar den Fernseher einschalten und über das Internet Filme empfangen, doch
dann ist die Bandbreite auch schon ausgeschöpft. „Wenn ich dies nutze, brechen die Leitungen zusammen“, bedauert Annet Lange.
Online Fotos zu übertragen, dauere schon einmal 45 Minuten und die für das Betriebssystem Windows nötigen Updates herunterzuladen, nehmen gute zehn Minuten in Anspruch.
Dabei entwickele sich die Zukunft immer weiter, ist die Familie aus Barfelde überzeugt. „Kleine Gemeinden haben keine Läden mehr und zudem noch eine schlechte Busverbindung“, mahnt Hartmut Lange an: Da sei das Internet unerlässlich – und doch kümmere sich niemand um eine Verbesserung. Für ihn nämlich spitze sich die Spirale immer weiter zu: „Wohnungen können nicht vermietet werden, weil die Internetverbindung zu schlecht ist.“ Ganz zu schweigen von der Jugend, die über kurz oder lang den Ort verlassen werde – wegen fehlender Möglichkeiten. Der 17-jährige Steffen Lange pflichtet bei: Er möchte in den IT-Bereich einsteigen, doch schon jetzt gebe es Probleme: Derzeit absolviert der Barfelder eine Ausbildung zum Informationstechnischen Assistenten. Der Austausch mit seinen Mitschülern sei unerlässlich, angesichts der Internetverbindung aber gerade beim Datentransfer nicht immer möglich.
Auch die Lösung des Überlandwerks, das über eine Funkverbindung im ersten Schritt zwei Megabit pro Sekunde anbieten will, sei keine Alternative: „Wollen wir uns etwa verschlecht-bessern?“, fragt Hartmut Lange, der davon überzeugt ist, dass das Angebot des Gronauer Energieversorgers am Bedarf vorbeigehe. Denn die Grundversorgung sei nicht das Problem, vielmehr gehe es um eine schnelle Internetverbindung. „Eine 16 000er-Leitung sollte zumindest Standard sein“, fordert der 57-Jährige. Zudem hätte er sich längst Aufklärung über das ÜWL-Vorhaben mit dem Namen „leine-air“ gewünscht: „Die Antennen können ja auch nicht das gesamte Despetal versorgen“, bedauert er. Vielen Einwohnern aber habe dies ohnehin zu lange gedauert: Sie haben sich Alternativen gesucht, etwa die Funkvariante LTE. Dies jedoch sei nicht in allen Bereichen des Despetals verfügbar, so Hartmut Lange. Sein Wunsch ist die Verlegung eines Glasfaserkabels, um eine zukunftsfähige Verbindung zu schaffen. „Ist hier wirklich alles getan worden?“, fragt sich der Barfelder, für dessen Familie das World Wide Web ein wichtiger Bestandteil im Alltag ist.
Schluß LDZ-Text
_______________________

Gronau 16.01.14
http://www.leinetal24.de/lokales/gronau/aufklaerun...

Despetal DSL-Internet Versorgung: „Aufklärung tut in jedem Fall Not“

DESPETAL Die Nachfrage ist verhalten: Die Anzahl an Interessenten für das neue ÜWL-Projekt „leine-air“ sind an zwei Händen abzuzählen. Rund zehn Personen meldeten beim Überlandwerk in Gronau bisher Interesse an, eine Person unterzeichnete einen Vorvertrag. Ist die Internetverbindung im Despetal doch nicht so schlecht, wie die Bevölkerung stets angemahnt hat? Despetals Bürgermeister Andreas Zastrow ist überrascht: „Wir haben über zwei Jahre darauf hingewirkt, dass hier etwas passiert.“ Sollte das Interesse weiter so gering bleiben, scheint das Despetal offenbar doch nicht „das Tal der Ahnungslosen“ zu sein, blickt der Bürgermeister auf die bisher ausgebliebene Resonanz. Für ihn sei nun entscheidend, Aufklärungsarbeit zu leisten: „Viele wissen vielleicht gar nicht, was sie jetzt tun müssen“, spricht er die im Despetal verteilten Flyer des Überlandwerks an. Viele Bürger würden der Datenübertragung per Funk, wie es das ÜWL vorsieht, zudem skeptisch gegenüberstehen. „Mit entsprechender Aufklärung könnte diesen Menschen die Angst genommen werden“, ist Andreas Zastrow überzeugt. Insgesamt sieht er den Vorstoß des Gronauer Energieversorgers als überaus positiv an: „Es ist wirklich toll, dass sich das ÜWL neuen Techniken widmet.“ Da jeder andere Provider abgelehnt habe, wird es seiner Meinung nach wohl kaum eine andere Lösung für das Despetal geben. „Es wäre bedauerlich, wenn das Angebot von der Bevölkerung nicht angenommen wird“, sagt Andreas Zastrow, der eine Vielzahl an Gründen für das zurückhaltende Interesse nennt: Immerhin sei viel Zeit ins Land gegangen, so dass sich so mancher bereits nach Alternativen umgeschaut hätte. Hinzu komme, dass sich viele Menschen sicher ein Komplettpaket, das auch den Telefonanschluss beinhaltet, wünschen würden. „Aufklärung tut in jedem Fall Not“, betont Andreas Zastrow, der sich hier eine Informationsveranstaltung wünscht: „Dann werden wir sehen, wie die Resonanz ist.“ Auch Samtgemeindebürgermeister Rainer Mertens hat mit „einem deutlich höheren Interesse“ für das ÜWL-Projekt gerechnet. Immerhin sei fast keine Ratssitzung vergangen, in der die „absolut unzureichende Internetverbindung“ nicht angemahnt worden sei. Deshalb sei man dem Überlandwerk dankbar für seinen Vorstoß. Der Verwaltungschef geht davon aus, dass bei einer erneuten Bewerbung des Vorhabens das Interesse noch steigen wird.
Das Überlandwerk wird jedenfalls noch am „leine-air“ festhalten: „Wir haben das Projekt noch nicht totgesagt“, teilt der technische Geschäftsführer Markus Königshofen auf Nachfrage der LDZ mit. Derzeit wartet das Unternehmen auf die für das Vorhaben nötigen Antennen. Diese sollen in etwa zwei Monaten geliefert und dann installiert werden. Im Rahmen einer Informationsveranstaltung sollen der Bevölkerung die technischen Möglichkeiten aufgezeigt werden. Im ersten Schritt werden den Bürgern zwei Megabit pro Sekunde über eine Funkverbindung vorgehalten. Schritt zwei könnte dann eine sechs Megabit pro Sekunde schnelle Verbindung sein, vorausgesetzt das ÜWL gewinnt genügend Kunden. Laut Markus Königshofen wären um die 200 nötig. „Es zeichnet sich schon ab, dass bestimmte Orte Probleme haben“, informiert er. Teile von Barfelde sind ebenso betroffen wie Bereiche von Eitzum, so die bisherigen Erkenntnisse. Sollte jedoch auch bei einer Informationsveranstaltung das Interesse gering bleiben, stößt auch das ÜWL irgendwann an seine Grenzen: „Niemand wird in ein Produkt investieren, das keiner haben will.“ Schluß LDZ Text.
___________________

13.12.13
Na es geht doch!

http://www.leinetal24.de/lokales/gronau/bietet-lei...

Geschäftsführer Markus Königshofen stellt Projekt im Kommunikationsmarkt vor
ÜWL bietet mit „leine-air“ Funk-Internet im Despetal
GRONAU Neues Personal bringt neue Ideen mit: Dieser Leitsatz trifft auch auf das Überlandwerk Leinetal (ÜWL) zu. Seit April ist Markus Königshofen in Gronau Geschäftsführer und stößt zusammen mit Volker Zündorf zahlreiche Ideen an. Eine ist inzwischen so ausgereift, dass die ersten Flyer verteilt werden können: Hinter der markigen Bezeichnung „leine-air“ steht eine Richtfunk-Technik, die in Gebieten, in denen kabelgebundene Alternativen nicht möglich sind, einen Breitband-Internetzugang möglich macht.
Bereits bei der jüngsten Sitzung des Rates der Gemeinde Despetal überbrachte Samtgemeindebürgermeister Rainer Mertens, der auch im Aufsichtsrat des ÜWL sitzt, die gute Nachricht, dass sich für das Des-petal bezüglich der Internetversorgung eine „Lösung abzeichnet“ (die LDZ berichtete).
„Die Politik ist mit dem Wunsch an uns herangetreten, etwas gegen die schlechte Internetversorgung, beispielsweise im Despetal, zu unternehmen“, erzählt Markus Königshofen, wie es zu der neuen Geschäftsidee gekommen ist. Die Verantwortlichen des ÜWL haben sich umgehört und erfahren, dass sich das Verlegen eines Breitbandkabels für die Provider nicht lohnt. „Wir haben daraufhin auch Kontakt mit den Stadtwerken Hameln aufgenommen und jetzt eine Kooperation mit deren Tochterunternehmen piper:air abgeschlossen“, sagt Königshofen. Die Vorbereitungen haben etwa ein halbes Jahr gedauert, jetzt liegen die Flyer druckfrisch vor und werden vor Weihnachten im Despetal verteilt. „Wir haben die Technik getestet, sie funktioniert auch im Despetal“, ist Markus Königshofen von der Öffnung in den Kommunikationsmarkt überzeugt. Allerdings wird durch die Funktechnik nicht jeder Standort erreicht: Bei den Häusern in Hanglage könnte es durch den Funkschatten zu nicht ausreichendem Empfang kommen.
„Deshalb bieten wir zunächst Bereitstellungsverträge an, in denen alle ihr Interesse signalisieren können. Dann wird gemessen, inwieweit das Funksignal bei den jeweiligen Interessenten ankommt, bevor der eigentliche Vertrag abgeschlossen wird. Wer keinen Empfang hat, zahlt auch nicht“, betont Königshofen.
Der Empfang funktioniert ähnlich wie bei einer Satellitenschüssel: Das ÜWL wird im Bereich seiner Fernleitung zwischen Eberholzen und Heinum einen Sendemast errichten. An den Häusern, die „leine-air“ nutzen möchten, werden dann kleine Außenantennen (20x20 Zentimeter) angebracht, die zum Sendemasten ausgerichtet werden. An der Antenne wiederum wird ein Kabel angeschlossen, dass zu einer Box führt, an die per Kabel die internetfähigen Geräte angeschlossen werden können. „Wer W-Lan nutzen möchte, müsste sich beispielsweise aus dem Baumarkt einen Rooter holen, der ebenfalls an die Box des ÜWL anzuschließen ist“, erläutert der Geschäftsführer. Die Installation kann durch den Eigentümer selbst erfolgen oder bei Bedarf von einem örtlichen Elektroinstallateur vorgenommen werden. „Durch den Sendemasten bei Eberholzen können wir bis zu 50 Haushalte mit zwei Mbit/s versorgen. Sollten sich 200 Interessenten finden, ist das Errichten weiterer Masten denkbar. Außerdem würde das ÜWL eine Standleitung in Richtung Hameln mieten, so dass dann bis zu sechs Mbit/s zur Verfügung stehen“, berichtet Königshofen über die weitere Planung, die dann möglicherweise auch andere Orte der Samtgemeinde Gronau sowie Sibbesse einschließen würde. Die Investitionskosten konnten bislang minimiert werden, da eigene Masten und vorhandenes Personal eingesetzt werden. Sollten sich weniger als 50 Interessenten aus dem Despetal melden, können diese je nach Lage dennoch mit dem schnelleren Internet versorgt werden. „Wir bieten den Wettbewerbspreis (27,95 Euro für zwei Mbit/s) an, den auch piper:air nutzt. Der Kaufvertrag wird über zwei Jahre abgeschlossen und es fällt eine einmalige Bereitschaftsgebühr von 49 Euro an“, nennt Königshofen konkrete Zahlen.
Schluß LDZ-Text
0
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.