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12. Kürbisfest in Jamel

Goldenstädt: Forsthof | Das 12.Kürbisfest in Jamel, war wieder einmal ein voller Erfolg. Grundlage für das Gelingen derartiger Veranstaltungen, sind scheinbar eine solide Planung und eine Art Mundpropaganda, die die Besucher immer wieder so zahlreich anlockt. Scheinbar etablieren sich eher die Veranstaltungen in denen die Menschen noch mit viel Herz und viel Liebe, für eine Art Volksfeststimmung sorgen, ohne den Besuchern dabei das Gefühl zu geben, dass die Menschen nur zur Veranstaltung kommen sollen, um den Veranstaltern einen entsprechenden Umsatz zu bescheren. Hier stimmte wieder alles, das heillose Chaos bei der Parkplatzsuche umging man geschickt, da die Feuerwehr aus Goldenstädt für 1.-€, die wohl jeder verschmerzen könnte, die Einweisung übernommen und noch dazu auf die Autos aufgepasst hat.
Schließlich brauchte man ja keinen Eintritt bezahlen und es wurde jedem ein buntes Programm geboten. Was vor allem anzumerken ist, sind die moderaten Preise auf der Veranstaltung, die Bratwurst kostete 1,50 €, ein „Gläschen“ Kürbisbowle 1.-€ usw. Da macht ein Besuch auf einem Fest wieder richtig Spaß und es kommt Freude auf. Die Kürbisse waren ein Augenschmaus, nicht nur was die Farbe betraf sondern auch die vielfältigen Formen. So verwunderte es kaum, das bei den 0,50 Cent Kürbissen, eine regelrechte Schlacht um die schönsten Exemplare entfachte. Auch gestalteten sich die Preise eher am unteren Limit, ein Riesenexemplar, kostete gerade einmal 10.-€!
Dementsprechend war auch die Nachfrage und zum Ende des 12.Kürbisfestes war die Schlacht geschlagen, wer keinen Kürbis gefunden hat, war wirklich selber schuld.
Es gab für jeden etwas zu sehen und wer nichts zu essen gefunden hat, der hatte auch keinen wirklichen Hunger. Wer einen schönen Sonntag verbringen wollte und wo die Frau sich mal den Sonntagsbraten für die Familie ersparen wollte, hatte mit dem Kürbisfest in Jamel, die richtige Entscheidung getroffen. Die Kinder konnten sich schminken lassen oder auf einem Pferd eine Runde unter Aufsicht drehen. Es gab frisches Brot und zwei bedauernswerte Schweine drehten sich schon seit dem frühen Morgen, über dem Buchenholz, auf dem Spieß ihre Runden.
Ein Dank geht hier an Familie Weiberg und den vielen Helfern, den Händlern und den Verkäufern an den Ständen, am Backofen, dem „Wachpersonal“ am Schwein, der freiwilligen Feuerwehr und allen die hier nicht genannt wurden und trotzdem dazu beigetragen haben, den Besuchern einen schönen Sonntag zu bereiten.
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