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Heimatverein auf Entdeckertour

Die Heimatfreunde am Döhrener Brückenhaus
Garbsen: Heimatverein | Unter dem Motto „Stadtspaziergang in Hannover“ veranstaltet der Heimatverein Frielingen seit mehr als zehn Jahren geführte Entdeckertouren durch die verschiedenen Stadtteile Hannovers. In diesem Jahr machten sich 20 Heimatfreundinnen und Heimatfreunde mit Bus und Bahn auf den Weg nach Hannover, um an einer Führung durch den Stadtteil Döhren teilzunehmen.Der Spaziergang unter der Leitung von August Kölling begann in der Wohnsiedlung „Döhrener Jammer“ und führte durch das Gebiet, in dem sich bis 1972 die ehemalige Wollwäscherei und Kämmerei befand. Um 1910 waren hier 2000 Personen beschäftigt. Besonders beeindruckt war die Reisegruppe von den kleinen Reihenhäusern aus rotem Backstein, in denen damals zwei Familien und unter dem Dach 14 Mädchen gewohnt haben. Der Abriss der Reihenhäuser konnte nach Stilllegung der Wolle verhindert werden. Die Häuser wurden verkauft und von den neuen Eigentümern wunderschön saniert.Weiter führte der Weg an der ehemaligen Direktorenvilla entlang durch den Gutspark zum Leinewehr in der Leine. Einen weiteren Stopp legte die Gruppe an der St. Petri Kirche und der Glocksee-Schule ein. Hier erfuhren die Heimatfreude, dass die 1320 gebaute Kirche im zweiten Weltkrieg bis auf den Turm zerstört wurde. 1949 wurde das Kirchenschiff unter der Leitung des Architekten Otto Bartling in gemeinschaftlicher Arbeit von der Gemeinde als Notkirche wieder aufgebaut. Nach weiteren Zwischenstopps erreichten die Heimatfreunde den Fiedeler-Platz, wo zur Kaffeepause eingekehrt wurde.Auf der Rückfahrt nach Frielingen war sich die Gruppe darüber einig, dass es diese Art der Stadtführungen auch in Zukunft jedes Jahr wieder geben sollte.
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