Wir denken an 2011: Ein Tag auf der Baustelle für das neue Winterquartier für Fledermäuse

Der Kombi ist gut beladen
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Es ist 9.30 Uhr, schönes Wetter und Samstag. Mein Kombi ist wieder einmal bis zur letzten Ecke mit Werkzeug beladen und wir überlegen trotzdem noch einmal kurz, ob wir auch nichts vergessen haben. Dann starten wir und fahren langsam zu unserem derzeitigen großen Freizeitprojekt - dem Neubau eines künstlichen Winterquartieres für Fledermäuse. Bereits seit Anfang Mai sind wir fast jedes Wochenende hier im Einsatz und auch für heute steht fest, ein anstrengender, arbeitsreicher aber auch lustiger Tag liegt vor uns.

Angekommen an der Baustelle heißt es zunächst das ganze Werkzeug bis zum Rohbau zu tragen. Wenn wir dabei das erste Mal um die Ecke biegen und die Baustelle sehen können, finden wir dort schon das für heute bereitgestellte Baumaterial. Dieses hat uns kurz zuvor unser Projektpartner, der Baustoffhändler Koschmieder an die Baustelle gefahren. Dies ist eine der vielen wertvollen Hilfen des Berenbosteler Baustoffhändlers für uns. Heute erwartet uns neben der Palette mit Schalbetonsteinen, der Zement, der Sand und die Eisenstangen für eine neue Lage der Steinreihen für die Wände des Rohbaus.

Über den Baubeginn hat bereits Olaf Pflüger zwei Artikel geschrieben:

http://www.myheimat.de/garbsen/natur/neubau-eines-...
http://www.myheimat.de/garbsen/natur/ein-neues-win...

Nach dem Aufbau des Generators, dem Füllen des Wasserfasses, der Einrichtung des Betonmischplatzes und der übrigen Vorbereitungen, stellt mein Mann zunächst eine neue Reihe der schweren Schalbetonsteine auf.
Inzwischen hat unser Sohn schon die Eisenstangen für die Verbindungen bereitgelegt und den "Rödeldraht" für die Verbindungen der einzelnen Eisenstangen geschnitten. Nachdem diese wichtigen Verbindungsarbeiten erledigt sind, läuft der Betonmischer an und verstärkt damit den Lärmpegel des brummenden Generators erheblich. Von nun heißt es, Betonmischen bis alle Schalsteine gefüllt sind. Obwohl es heute recht warm ist, geht die Arbeit zügig voran.

Doch dann passiert es, der Generator versagt plötzlich seinen Dienst. Er brummt zwar noch, gibt aber keinen Strom mehr ab. Da für eine Lage Steine die Betonmischung in einem Zuge gegossen werden muss, fängt mein Mann an, den Beton in der Schubkarre zu mischen. Dabei können Christian und ich nur zuschauen, denn die Arbeit ist zu schwer für uns. Mittendrin kommt Dieter Koschmieder vorbei und merkt sofort, hier ist irgendetwas anders als sonst. Ich erkläre ihm, dass unser Generator leider streikt. Herr Koschmieder greift zum Handy, telefoniert und lächelt mich an. Kurze Zeit später haben wir für heute ein Ersatzgerät. Dieses hat zwar weniger Leistung aber zum Betonmischen reicht es. Den einen Schalbetonstein, der in zwei Teile gesägt werden muss, nimmt Herr Koschmieder einfach mit in den Betrieb, sägt ihn und bringt ihn uns in zwei Teilen wieder.

In der Zwischenzeit hatten wir die übrigen Steine bereits mit Beton füllen können und sind überaus dankbar auch die beiden Ecksteine noch einbauen zu können. Möglich war dies heute wieder einmal nur durch die beispielhafte Hilfe des Baustoffhändlers.

Bürgerreporter:in:

Dagmar Strube aus Garbsen

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