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Erkrather Jahresrückblick 2011

So, nachdem wir das Jahr 2011 mehr oder weniger erfolgreich hinter uns gebracht haben, wird es Zeit für einen Erkrather Jahresrückblick. Ich habe versucht, Positives zu finden, aber ganz ehrlich, im Großen und Ganzen gab es nicht viel. Aber trotzdem ist es mir gelungen, erfreuliche Nachrichten aus Erkrath zu finden.

Zum Beispiel feierte die Einrichtung der Suchthilfe am 19. Januar in einer Veranstaltungsreihe ihr 30jähriges Bestehen und am 27. Januar wurde die goldene Ehrenamtskarte eingeführt, mit der Besucher zum Beispiel bei Eintritt in Museen und Schwimmbädern weniger bezahlen müssen.

Im Februar gibt es nichts zu vermelden, dafür aber im März. Da nahmen nämlich 1500 Läufer am 22. Neandertallauf teil, so viele, wie noch zuvor bei diesen Veranstaltungen. Am 19. März fand in Erkrath der erste Bürgeraktionstag statt, bei dem mehr als 200 Menschen geholfen haben, die Stadt von Unrat zu säubern.

Im April war nix, aber am 11. Mai bekam die „Ökumenische Initiative“, die sich für die Erdbebenopfer in Haiti engagiert, als Anerkennung den mit 500 Euro dotieren Bürgerpreis.

Der äußerst erfolgreiche Bürgerbus fährt seit dem 12. Juni eine größere Strecke ab. Seitdem ist die Resonanz noch größer. Die evangelische Gemeinde im Ortsteil Sandheide hatte bisher keinen Glockenturm. Das ist seit dem 17. Juni anders. Nach der Umgestaltung des Hochdahler Marktes wurden am 29. Juni endlich wieder die großen Kalksteine und die Bronzeplatten, die die Stadtgeschichte zeigen, zusammengeführt.

Am 26. Juli erklang in Sandheide nach 38 Jahren wieder Glockengeläut, denn der im Vormonat errichtete Glockenturm ist nun vollständig.

Am 26. August war es endlich soweit: Die Sanierung der Landstraße zwischen Erkrath und Hilden war beendet, dank neuer Verkehrsführung läuft der Verkehr jetzt flüssiger.

Für die Monate September bis November gibt es nichts Positives, was für einen Jahresrückblick taugen würde, und schon sind wir im letzten Monat des Jahres 2011. Am 6. Dezember wurde die ausgebaute Bergische Allee nach fünfjähriger Bauzeit offiziell eingeweiht und einen Tag später war das aufgewertete Einkaufszentrum in der Sandheide fertig.

Die für mich persönlich positivste Meldung betrifft allerdings eine Sache, von der man im vorigen Jahr so gut wie nichts gehört hat: Die absolut unnötige und völlig überflüssige CO-Bayer-Pipeline ist immer noch nicht in Betrieb. Das hatte sich Bayer wohl anders vorgestellt, denn die hatten ursprünglich geplant, schon Ende 2007 das giftige, unsichtbare, nicht riechbare und beim Einatmen tödlich wirkende Gas durch dichtbesiedelte Wohngebiete zu pumpen. Ich gehe mal davon aus, dass sich diese Pipeline für Bayer in diesem Jahr endgültig zum Rohrkrepier entwickeln wird.

Das war’s mit den positiven Nachrichten aus Erkrath, vielleicht gibt es dieses Jahr mehr davon.
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