myheimat.de setzt auf dieser Seite ggf. Cookies, um Ihren Besuch noch angenehmer zu gestalten. Mit der Nutzung der AMP-Seite stimmen Sie der Verwendung von notwendigen und funktionalen Cookies gemäß unserer Richtlinie zu. Sie befinden sich auf einer sogenannten AMP-Seite von myheimat.de, die für Mobilgeräte optimiert ist und möglicherweise nicht von unseren Servern, sondern direkt aus dem Zwischenspeicher von Drittanbietern, wie z.B. Google ausgeliefert wird. Bei Aufrufen aus dem Zwischenspeicher von Drittanbietern haben wir keinen Einfluss auf die Datenverarbeitung durch diese.

Weitere Informationen

Ausflugstipp im Aller-Leine-Tal
Werke von Conrad Wilhelm Hase - Kreuzkirche in Eickeloh

  • Backsteingotik in Eickeloh - Kreuzkirche (Foto: Katja Woidtke)
  • hochgeladen von Katja Woidtke

Im schönen Aller-Leine-Tal zwischen Walsrode und Hannover liegt Eickeloh. 1237 wurde das Dorf zum ersten Mal urkundlich erwähnt.

Ursprünglich gehörte Eickeloh zum Kirchspiel Ahlden. Das bedeutete, dass die Bewohner*innen des Dorfes am Sonntag in die Kirche nach Ahlden zum Gottesdienst mussten. Auf dem Weg über die Aller gab es etliche Unfälle, so dass die Familie Hodenberg Ende des 13. Jahrhunderts in Eickeloh eine Kirche bauen ließ. Nach dem Bau der Kreuzkirche wurde diese Kirche zum Heiligen Kreuz nur noch als Gruft der Familie Hodenberg genutzt. Nach der Restaurierung in den 1990er Jahren ist die alte Kirche seit dem Jahr 2000 bei besonderen Anlässen wieder für die Öffentlichkeit zugänglich.

Zusatzinhalt abrufen Google Maps

Um dieses Element anzusehen, öffnen Sie diesen Beitrag bitte auf unserer Webseite.

Zur Webseite

1866 wurde der Grundstein für die neue Kirche in Eickeloh gelegt. Die im neugotischen Stil aus Backsteinen errichtete Kreuzkirche wurde im Jahre 1868 eingeweiht. Sie gehört zu den Werken Conrad Wilhelm Hases (1818 - 1902), dem Gründer der Hannoverschen Architekturschule. Der alte Taufstein stammt noch aus der alten Kirche in Eickeloh.

In der Kreuzkirche wird immer noch regelmäßig Gottesdienst gefeiert. Sie gehört zur evangelisch-lutherischen Gemeinde Eickeloh-Hademstorf. Die Architektur der Kreuzkirche ist auch heute noch ein echter Hingucker. Direkt an der L190 gelegen zieht sie manch bewundernden Blick auf sich. Rund um die Kreuzkirche stehen große Eichen, auf der Wiese blühen Glockenblumen. Hier wurde nichts zugebaut, so dass wir den Blick auf die Kirche in vollen Zügen genießen können. Haltet doch einfach einmal an, wenn ihr das nächste Mal durch Eickeloh kommt. In der "Mehlkammer" gleich nebenan könnt ihr am Wochenende übrigens prima zum gemütlichen Kaffeeklatsch einkehren. (Ungefragte Werbung wegen Namensnennung)

Weitere von Conrad Wilhelm Hase gebaute Kirchen stehen in z.B. Langenhagen , Hagenburg und Hannover.

Quellen:

Broschüre "Freizeittipps im Aller-Leine-Tal"
Wikipedia
Homepage der Kirchengemeinde Eickeloh-Hademstorf
Homepage "Werke Conrad Wilhelm Hase"

Hier gibt es weitere Ausflugstipps aus meiner Sammlung: Katjas Ausflugstipps

  • Backsteingotik in Eickeloh - Kreuzkirche (Foto: Katja Woidtke)
  • hochgeladen von Katja Woidtke
  • Bild 1 / 4
  • Kreuzkirche in Eickeloh, erbaut von Conrad Wilhelm Hase (Foto: Katja Woidtke)
  • hochgeladen von Katja Woidtke
  • Bild 2 / 4
  • Rosette über der Eingangstür zur Kreuzkirche in Eickeloh, erbaut von Conrad Wilhelm Hase (Foto: Katja Woidtke)
  • hochgeladen von Katja Woidtke
  • Bild 3 / 4
  • Haupteingang zur Kreuzkirche in Eickeloh, erbaut von Conrad Wilhelm Hase (Foto: Katja Woidtke)
  • hochgeladen von Katja Woidtke
  • Bild 4 / 4

Weitere Beiträge zu den Themen

Ausflüge um HannoverHeideConrad Wilhelm Haseschönste Kirche DeutschlandsBildergalerieHaseKatjas AusflugstippsKreuzkircheBacksteingotikHannoversche ArchitekturschuleAller-Leine-TalNeugotikEickelohKirchen in Deutschland

7 Kommentare

Katja, sehr interessanter Bericht über diese wünderschöne alte Kirche! Schade, dass sie nicht mehr regelmäßig genutzt wird.
Lg Heidi

Ich war auch erst durcheinander gekommen (Kirche zum Heiligen Kreuz, Kreuzkirche), obwohl ich den Ort schon lange kenne. Aber gerade dann nimmt man manches gar nicht so bewußt wahr. Die Kirche zum Heiligen Kreuz hat ja auch lange im Dornröschenschlaf gelegen. Als Kinder waren wir auch eher an den Wiesen an der Aller interessiert. ; )

@ Oxfordian: Danke für die Entwirrung. Wegen der Holzbaracke muss ich noch einmal bei meiner Verwandschaft nachfragen.

Vielen Dank für die zusätzlichen Infos :-) Ich denke, es gibt sicher noch viel zu erzählen über dieses eindrucksvolle Bauwerk! Wenn Ihr beiden dran bleibt - werd ich supergern folgen :-)
LG Heidi

Beteiligen Sie sich!

Hier können Sie nur eine begrenzte Anzahl an Kommentaren sehen. Auf unserer Webseite sehen Sie alle Kommentare und Ihnen stehen alle Funktionen zur Verfügung.

Zur Webseite