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Vorwahl 00261 & 00231: Achtung, Abzocke!

Viele Leute verlieren viel Geld bei den Telefonabzocken (Foto: PublicDomainPictures_pixabay.com (3).jpg)

Die Bundesnetzagentur führt aufgrund steigender Beschwerden wegen Ping-Anrufen die Preisansage kostenfrei ein. Vor allem bei Anrufen mit den Vorwahlen 00261 und 00231 kann es zu Kosten kommen und so die ungewollte Telefonabzocke erhöhen.

Für ungefähr 56 Länder, deren Vorwahl einer deutschen ähnelt, wird die kostenlose Preisansage wieder eingeführt. Unter diese fallen beispielsweise Madagaskar und Serbien.
Die nicht unbekannte Maßnahme gegen diese Art der Telefonabzocke der Bundesnetzagentur ist letztes Jahr im Dezember 2018 ausgelaufen. Jedoch kam es schon allein im Januar wieder zu einigen erneuten Beschwerden von Anrufern. Deshalb wurde diese Maßnahme wieder eingeführt und muss von den jeweiligen Netzbetreibern bis Anfang März umgesetzt werden. Den Telefon Nutzern wird aber geraten, keine Anrufe zurückrufen, wenn kein Anruf aus diesem Land erwartet wird. Ansonsten ist die Kostenfalle zu hoch.

Ein Problem für die Nutzer: Ping-Anrufe

Bei einem Ping-Anruf wird nach einem kurzen klingeln des Handys sofort wieder aufgelegt. Wenn der Anrufer zurückrufen sollte, tappt er so in die Falle. Das Ziel der Telefonabzocke ist, je länger der Anrufer sodann in der Leitung bleibt, desto höher sind die Kosten für ihn hinterher. Jochen Homann, Leiter der Netzagentur, erklärt, eine sogenannte Preistransparenz schütze vor dieser Falle und dass die Verbraucher das Gespräch durchaus noch abwenden können, wenn sie schnellstmöglichst auflegen.
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  e:Due aus Weimar | 01.04.2019 | 13:59  
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