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Briefmarken – selbst gemacht – und wie und dann?!

Es müssen nicht unbedingt die Hochpreis-Markenprodukte sein. Es gibt einige Anbieter im unteren Preisbereich!
 

Vorweg

:
Was Du hier nicht finden wirst, ist eine Anleitung für das herstellen der kleinen echt zackigen (gezähnten) Exemplare. - Das Ergebnis Deiner Mühe wird ein selbstklebendes Teil kleines Kunstwerk sein.

Zutatenliste

& eine selbstklebende Folie, weiß beschreibbar - handelsüblich erhältlich in Gebinden zu 10/50/100 Blatt DIN A4 – im Handel sind außer kompletten DIN A4-Blättern auch vorperforierte Exemplare zu erhalten, die den Formaten A5 und A6 entsprechen - insgesamt gibt es erhebliche Preisunterschiede.
& ein vielseitig nutzbares Grafikprogramm (zum Beispiel GIMP) oder als Mindestanforderung eine Textverarbeitung, die für Dich mehr ist, als nur ein Schreibmaschinen-Ersatz. Arbeiten mit TABELLEN sollte kein Fremdwort sein.
& ein Scanner wäre gut oder ersatzweise hilft auch die Digitalkamera!
& eine Briefmarke für die „Maske“ kann sehr hilfreich sein.

Zubereitung

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Für die ersten Versuche wähle ein nicht zu feines Motiv aus. Du musst zu nächst einmal ein Gespür für die Größenverhältnisse bekommen. Das Briefmarkenbild hat eine Größe von maximal 25x30mm. Das ergibt auch Beschränkungen für Texte, die lesbar sein sollen.
Ich entwerfe alle meine Briefmarken auf dem Bildschirm in der Größe von 21x29cm (also DIN A4) damit lassen sich leichter Retuschen und andere Anpassungen vornehmen. Mit dem Verkleinerungsmodus kann ich jederzeit die Wirkung der späteren Marke überprüfen.
Habe ich das gewünschte Bild-Objekt fertiggestellt, passe ich es in die Markenmaske ein.
Meine „Markenmasken“ habe ich selbst hergestellt. Diese Masken umfassen neben den Zähnen (halbierte Kreise) und mittelgrauen Kontraslinien auch den kleinen Schatten, der für den erhabenen Papier-Eindruck sorgen soll. - Es bietet sich aber auch an, eine „echte“ Briefmarke auf den Scanner zu legen und mit 600 dpi einzulesen. Diese Copie wird dann auch als Maske dienen können.
Ist die Briefmarke fertig speichere ich sie als eigenständige JPEG-Datei in ein besonderes Verzeichnins, auch das Werkstück wird für eine vielleicht später notwendige Nacharbeit aufbewahrt.

und überhaupt:

Damit der Eindruck einer Briefmarke erhalten bleibt, drucke ich die Briefmarke nicht zusammen mit dem Adressfeld und den Absenderangaben auf ein DIN A6-Feld. - Das Ausschneiden einzelner Marken – gar mit jeder abgerundeten PerforationsNische – kommt nicht einmal in Gedanken zur Ausspielung, das wird nur Murks und wenn Du dann den rückseitigen Trägerfilm von der Marken ziehen willst... bleibt nur noch Schrott für den Papierkorb.
Für das Bedrucken der Folien eignen sich auch die gängigen Textprogramme. Als praktischer hat sich jedoch der Einsatz eines Grafikprogramms erwiesen (GIMP, CorelDraw oder wie sie noch heißen mögen).
So kann ich eigene Postkarten herstellen und für den Versand vorbereiten, aber auch C6-Briefumschläge (auch C6-lang)

Die von der Deutschen Post als Internet(brief)marken angebotenen Labels werden ebenfalls auf einen selbstklebenden Papierträger gedruckt und abschließend „Portogerecht“ dazugeklebt. Die Post zwar auch ihre Internetmarken mit netten Bildchen an, aber deren Einfallslosigkeit ist noch höher einzuschätzen, als es schon oft genug bei den Neuerscheinungen der „echten“ Briefmarken der Fall ist.
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2 Kommentare
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Christel Pruessner aus Dersenow | 03.03.2013 | 13:34  
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