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Sozialer Wohnungsbau ?

Schwerin: Plattenbau |

Wohnungsmarktstabilisierung - Komplettabbruch, gefördert durch die Bundesregierung? 

Also der Wohnungsmarkt wird durch den Abriss stabilisiert !  

Der Stadtteil Mueßer Holz, ehemals Großer Dreesch Teil III genannt, wurde als letzter der drei Dreescher Stadteile erbaut. Demzufolge sind die Wohnblöcke noch jüngeren Datums, als die Plattenbauten in den Stadtteilen Neu-Zippendorf oder Großer Dreesch, ehemals 1. Bauabschnitt.

Derweil augenscheinlich in Neu Zippendorf die Vorbereitungen getroffen werden, um weitere Wohnungen zu renovieren, reißt man wenige Hundert Meter weiter ganze Blöcke ab. Ob diese „Aufbereitungen“ mit der von der Bundesregierung zugesagten Familienzusammenführung der Flüchtlinge in Zusammenhang stehen, darüber kann man nur Mutmaßungen anstellen.
Jedenfalls spart man hier scheinbar keine Kosten um diese Wohnungen in einen guten Zustand zu versetzen. Zahlreiche Handwerker geben sich seit Tagen die Klinke in die Hand. Sogar neue Badewannen werden in die Hauseingänge getragen, vor den Eingängen liegt der alte Linoleum aus DDR Zeiten. Tischer hämmern ab 7:00 Uhr in den Wohnungen, Klempner sind genauso im Einsatz, wie Fliesenleger.
Grundsätzlich kann man diese Instandsetzungen nur begrüßen, ein Geschmäckle bekommt man aber, wenn kürzlich Zugezogene darüber berichten, förmlich bei der WGS um neue Türen oder einen neuen Anstrich betteln zu müssen.
Zudem sollte die WGS doch endlich einmal das Moos auf den Hauseingängen beseitigen, Moos wächst 1 mm im Jahr, einige Hauseingänge müssen schon seit 10 Jahren nicht mehr bereinigt worden sein.

Der Staat hat kaum genug sozialen Wohnraum und fördert den Abriss ganzer Wohneinheiten, die noch gut erhalten sind?

Nach vorliegenden Informationen, soll der Stadtteil Mueßer Holz bereinigt werden, sprich die Flächen sind für Neubauten vorgesehen. Neben dem Fördergeld kann man dann noch ein gutes Geschäft mit den dann leeren und bereinigten Grundstücken machen.

Das der Stadtteil schon aufgegeben wurde, zeigen die beigefügten Bilder aus dem Stadtteil, wohl eindrucksvoll.
Man könnte fast vermuten, dass die Bürger hier sich selbst überlassen werden, um an einer schnelleren Auflösung zu arbeiten.
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Andreas aus Niedersachsen aus Laatzen | 20.09.2017 | 05:28  
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