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Infiltrator der AfD oder Sonnenkönig ?

Screenshot SVZ
 
Nicht nur das man den Beitrag ohne zusätzliche Kosten gar nicht lesen kann, nein Kommentare sind auch gelich einmal abgeschaltet. Wenn das nicht Meinungsfreiheit ist.
 
Warum ruft die AfD eigentlich nicht zum Boykott der SVZ auf, was grundsätzlich nicht verboten wäre. Sind es gerade diese Beiträge wie über Herrn Hagen Brauer?
Schwerin: AfD Bürgerbüro | Was für einen Schmarrn, egal Hauptsache der saubere Herr Dr. Hagen Brauer kann sich irgendwie präsentieren. Der Artikel ist weder Fisch noch Fleisch, was will uns die SVZ eigentlich mitteilen? Allein die Bilder sprechen Bände und erinnern mich eher an Ludwig XIV den Sonnenkönig. Regelmäßig wird die AfD durch die sogenannte Volkszeitung durch den Dreck gezogen, gleichzeitig verlinkt man bei der AfD oft und gerne auf SVZ Beiträge, auch wenn diese für viele User als SVZ Plus Beiträge gar nicht lesbar sind. Schließlich braucht die Propaganda Zeitung der SPD die Werbeeinnahmen…. Wie blöd muss man eigentlich sein um sich so vorführen zu lassen oder steckt möglichweise viel mehr dahinter….. dann stimmt die Überschrift : " Der Infiltrator der AfD" allerdings. Man muss sich wirklich überlegen, ob man der AfD noch seine Stimme bei der Wahl geben kann, denn solche Kandidaten braucht die AfD nun wirklich nicht. Am besten ab nach Brüssel, da wird eh nur Mist gebaut. Nur wer passt hier auf seine Immoblien auf, wenn die Enteignungen beginnen?

Der "Infiltrator"der AfD ?

Das muss man sich erstmal auf der Zuge zergehen lassen: 

Hagen Brauer möchte sich für die AfD ins Europäische Parlament wählen lassen – um dieses von innen heraus abzuschaffen – Quelle: svz

Ja und ich bin dick und kann abnehmen...... Gab es denn für die nette Schweriner Volkszeitung auch Kaffee und Kuchen, steht bei bei Ihnen auch an der Häuserwand "Alternative für Dummköpfe" , wie bei anderen AfD Mitgliedern? 

Ein besonder Ohrenschmaus ist die Wahlkampfrede von Herrn Hagen Brauer zum Auftakt der Komunalwahlen in Schwerin am 8.4.2019
Herr Brauer schafft es in den ersten 60 Sekungen, ganze 10 Mal Ich zu sagen, dass geht dann munter so weiter.      
Herr Brauer hat natürlich als einziger Stadtvertreter gegen alle drei Grundsteuererhöhungen gestimmt. Eine Steuer die Mieter wie Grundstückseigentümer (!) abkassiert und achten Sie mal auf die Handbewegungen des Herrn! Bestimmt vor dem  Spiegel geübt oder zuviel beim Sonnenkönig Ludwig abgeschaut? 

Was macht der Herr noch mal beruflich, ach stimmt ja, macht auf Immoblien.... 
Zitat SVZ  " Schwerin in den Wendejahren. Beruflich hat Brauer sich von seinem einstigen Studium und der Wissenschaft abgewandt. Nicht in der Chemie-, sondern in der Immobilienbranche ist er tätig. „Ich bin in der Wendezeit einfach in die Materie hineingewachsen“, erinnert sich Brauer. Er besitzt Immobilien, vermietet und verwaltet alles selbst. Das habe auch was mit Vertrauen zu tun. Fünf Objekte hat Brauer in der Landeshauptstadt. „Ich komme schon zurecht“, sagt er mit einem süffisanten Lächeln. – Quelle: svz

Da fällt mir gerade ein, dass Herr Brauer als Stadtvertreter auch dem Kleingartenentwicklungskonzept der Stadt Schwerin voll umfänglich zugestimmt hat! Das sieht vor, dass von 8000 Kleingärten in Schwerin, satte 4000 eingestampft werden sollen. Da kam kein ICH bin dagegen!? Man fragt sich eigentlich was sich entwickelt wenn man Kleingartenanlagen zurückbaut? Müsste es nicht richtig lauten Immoblienentwicklungskonzept?
Das 4000 Schweriner Familen ihre Freizeit nicht mehr in ihren Gärten verbringen können, interessiert Herrn Brauer nicht die Bohne! Warum? Weil Brüssel so weit weg ist und Immobilien nun mal nicht in Gärten wachsen!  

"Wer mit hündischen Sinn das Rechte verschweigt, der umschleicht mit Unrecht bald auch das Recht" (Ernst-Moritz Arndt) 

Am Ende muss man sich die Frage stellen, wem nützt dieser Artikel über Herrn Hagen Brauer in der SVZ eigentlich? Warum geistert eigentlich in meinem Kopf eine Sprechblase mit PR Anzeige in den Sinn..... 

Ich möchte hier mal das die unsägliche Hetzjagd auf Frau Petra Federau von der AfD im März 2016 erinnern. Diese war seinerzeit die Einzige Vertreterin die sich wirklich die Sorgen auch der einfachen Bürger angehört hat. Jeder solle sich noch einmal den Beitrag der SVZ lesen und verstehen, wie politische Entscheidungen durch gezielte Propaganda manipuliert werden. Vor allem die Lesermeinungen sagen doch alles, was allerdings seinerzeit die Führungsspitze der AfD nicht davon abhielt, einen Sonderparteitag einzuberufen um die Dame vom Listenplatz 3 zu entfernen. 

SVZ "Federau soll von Landtagsliste" 
 
Im März 2016 durfte man bei der SVZ noch seine persönliche Meinung mitteilen. Und hier einige treffende Leserkommentare zum Beitrag bei der SVZ:

Susanne Sorge schrieb: Nobody is perfect.Ich hätte mehr Gelassenheit erwartet.

Zeigt die AfD Nerven oder gilt hier auch wie bei den Altparteien: Feind, Erzfeind, Parteifreund?
Wenn letzteres, dann steht die Frage im Raum, welcher Parteifreund hat hier medial kooperiert? Höchstwahrscheinlich wohl ein zu kurz gekommener von den hinteren Plätzen.  
Arthur Mogger schrieb: Quicki - Was für eine Bigotterie!
Nirgendwo anders wird mehr schnell mal einer weggesteckt als in den Besenkammern der Volksvertretungen und Leitungsebenen der Exekutive...

Maria Griepentrog schrieb  ist es doch tröstlich,...
dass es nicht mehr allzu viele SVZ-Leser gibt und die Mehrheit der Wähler diese Kampagne gar nicht mitbekommt.
Politische "Gegner" sollten mit politischen Mitteln bekämpft werden. Dienstleistungen anzubieten, für die es einen (männlichen!) Markt gibt, ist erstmal nichts Schlimmes. Diejenigen, die noch NIE in ihrem Leben eine Frau dazu bewegt haben, sie irgendwohin zu begleiten, werden seltener zu finden sein als Frauen in diesem Gewerbe.
So eine verlogene Diskussion passt zum heutigen Politikstil: statt selbst gute Arbeit zu machen, wird der Gegner in den Dreck gezogen.
Es wird Zeit, dass sich DAran etwas ändert.

und so geht es munter weiter in den Leserkommentaren, hat leider nur nicht in der Parteispitze gefruchtet. 

Das nun Frau Federau wieder kandidieren darf ist für die Partei löblich und ich möchte sagen, dass die Partei in MV schon ein ganzes Stück weiter wäre, hätte man den Wählern dieses Schmierentheater erspart. Das wirkliche Drama spielte sich doch erst nach der  Wahl bei der Afd ab.   





 
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