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Hat Schwerin auch bald ein Baustellen Desaster ?

200 Pfähle auf der Strecke von ca 1000 m von je 1,20 m Durchmesser sind 240 Meter allein für die Pfähle.Also alle 4,1 Meter ein Pfahl ins Moor.
 
Rohr frei.... mal 200
Schwerin: Baustelle | Das ist blanke Wahnsinn, was da an der B321, zwischen den Stadtteilen Zippendorf und Mueß passiert. Die Schweriner Volkszeitung berichtete in ihrer Freitagsausgabe vom 3.1.2020 auf Seite 10 nur mal so am Rande darüber, dass jetzt eine Moorbrücke
(übrigens die erste an der B321) so die Schweriner Volkszeitung, in den Boden gerammt wird. Bisher dachte ich ja, dass Moore in Mecklenburg-Vorpommern einem besonderen Schutz unterliegen.

Jetzt werden also  200 !!!  je 25 Meter lange Stahlbetonpfähle mit einem Durchmesser von 1,20 Meter ins Moor gerammt. Na ob das gesund ist für unsere Natur,da müsste man ja mal bei den Grünen nachfragen.... 

Schon im Oktober 2018 habe ich der Baustelle einen Besuch abgestattet und darüber berichtet.

Die Baustelle im Oktober 2018

 
Ganz am Rande erfährt man dann auch in der Randnotiz der SVZ ,dass die Baukosten von ursprünglich veranschlagten 20 Millionen jetzt schon auf 24 Millionen gestiegen sind. Ist das nicht toll? (Andere Quellen sprechen von bewilligten  21,4 Millionen Euro)

Für den Autobahn-Zubringer Schwerin/ B 321 waren eigentlich vom Verkehrsministerium
20 Millionen Euro vorgesehen. Und  2022 soll der Verkehr ungestört rollen.

NDR Beitrag A 14 Zubringer

Leider wurde der Kommentarbereich beim NDR nach nur 4 Kommentaren wieder geschlossen.

Das diese Baustelle als Autobahnzubringer deklariert wird ist eigentlich ein Witz.Denn wer da ab Montag zwischen 9 -10 Uhr und Dienstag - Freitag in die Stadt will ist doch wohl klar. Es sind die Beamten aus den Behörden und Ministerien unserer Landeshauptstadt. 
Sprich aus den immer fetter werdenden Speckgürteln mit ihren mondänen Eigenheimsiedlungen pendeln Tausende Mitarbeiter Tag für Tag in die Innenstadt. Und am Abend wieder raus. Damit diese Damen und Herren nicht so viel kostbare Zeit verlieren kann man ruhig einige Tausend Kubikmeter Boden aufschütten und Dämme bauen. 

Dabei geht der Spaß erst richtig los. Auf die Idee das man die derzeitige Umleitungslösung über den Dreesch zu den Stoßzeiten zur Entlastung dauerhaft hätte nutzen können, kommt man leider nicht. Hier hätte man nicht nur Geld sparen können, sondern auch die Natur erhalten können.   

Aber wie geht es weiter. Jetzt müssen auch noch die Lewitzwiesen dran glauben und es wird ein Damm gebaut. Dann wird der Verkehr auch noch durch die alte Crivitzer Landstraße geführt werden und irgendwann wird ein Teil vom Mueß durch den Neubau der Brücke über die B321 vom Dorf für lange Zeit getrennt werden.
  

Bauphasen für die B321 vierspuriger Ausbau


Die Arbeiten im 2. Bauabschnitt beginnen erst nach Fertigstellung des 1. Abschnittes und werden hauptsächlich unter Vollsperrung erfolgen.

Der gesamte Verkehr wird dann über die Alte Crivitzer Landstraße geführt, die vorher für den Umleitungsverkehr hergerichtet wird.

Der Neubau der Brücke über die B 321 im Zuge des Consrader Weges erfordert es, dass der Autoverkehr aus Nedderfeld für ungefähr ein Jahr über Consrade geführt werden muss.
Details zu den Umleitungen im 2. Bauabschnitt werden zu gegebener Zeit bekanntgegeben.

Der Wahnsinn geht also weiter......   

und warum gibt es eigentlich in der Schweriner Volkszeitung keine tollen Bilder von der Baustelle?  
  
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