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Ein Denkmal für die Schweriner Ehrenbürgerin Bertha Klingberg

Bertha Klingberg, versonnen lächelnd, auf das Schweriner Schloss blickend - so ist sie als lebensgroße Bronzeskulptur dargestellt.
Schwerin: Stadtzentrum | Die Stadt Schwerin hat im Juni 2010 ihrer Ehrenbürgerin Bertha Klingberg auf dem ehemaligen Eingangsplatz der Bundesgartenschau (Buga) 2009 ein Denkmal gesetzt. Die lebensgroße Bronzeskulptur, die der Prignitzer Bildhauer Bernd Streiter angefertigt hat, erinnert an die Blumenbinderin (geboren 1898 in Hamburg, verstorben 2005 in Schwerin), die in ihrer Mecklenburger Tracht auf dem Schlachtermarkt Blumen verkaufte und 1990 innerhalb kürzester Zeit rund 17.000 Unterschriften zugunsten von Schwerin als Landeshauptstadt des neuen Bundeslandes Mecklenburg-Vorpommern sammelte.
Nach dem Zweiten Weltkrieg begann sie, Blumen aus ihrem Garten auf dem Markt anzubieten, und wurde durch ihr Engagement für Schwerin im Laufe der Jahre zu einem stadtbekannten Original. 1993 zeichnete die Stadt Bertha Klingberg mit dem Ehrenring aus, 2003 wurde sie zur Ehrenbürgerin ernannt, und eine besondere Freude war es für sie, dass Schwerin den Zuschlag für die Bundesgartenschau 2009 erhielt. Doch diese zu erleben, war ihr nicht vergönnt. Sie starb 2005 kurz nach ihrem 107. Geburtstag.
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