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Bald Wohnumfeldkrise am Schweriner Ziegelinnensee?

Schwerin: Campus am Ziegelsee | Der Wohnungsbau zu DDR Zeiten hatte mit den Plattenbauten in Schwerin auf dem Großen Dreesch das Wohnungsproblem schnell gelöst, so erfüllten die Plattenbauten wenigstens ihren Zweck, in dem Sie in kurzer Zeit das Wohnungsproblem für die Werktätigen gelöst hatten. Bevor man überhaupt anfing diese Plattenbauviertel aus den Boden zu stampfen wurden erst einmal eine funktionierende Infrastruktur geschaffen. Sprich Einkaufsmöglichkeiten, Gaststätten und Dienstleitungsunternehmen für Zehntausende Bewohner. Es gab ein sehr gute Verkehrsanbindung durch den öffentlichen Nahverkehr. Zudem war man in Zeiten wo man bis zu 10 Jahre auf ein neues KFZ warten musste, in diesen Stadtteilen schon mit Parkplätzen gesegnet. 
Wie man Wohngebiete eben nicht gestalten sollten und wie es ist, wenn Geld die Welt regiert, sieht in den Schweriner Neubaugebieten "Waisengärten" und im Wohngebiet am Ziegelsee.
Hier platziert man ohne Rücksicht auf Verluste einen Wohnblock nach dem anderen. Da werden kleinste Baulücken zugebaut und Sichtachsen des tollen Seeblicks schnell wieder  versperrt, wenn man erstmal ein paar Dumme gefunden hat, die die Wohnungen gekauft oder gemietet haben. Diese Wohngebiete werden sich in kürzester Zeit zu Krisenwohngebieten entwickeln, weil es dort keine Freiräume gibt. Die Seen werden diesen gewaltigen Ansturm an Neubürgern nicht auffangen können, tausende Anwohner finden dort in dem Wohnumfeld keine Erholung und sitzen praktisch in diesen neuen Mietskasernen regelrecht fest. Auf deutsch gesagt in kürzester Zeit wird diese enge Bebauung zu Konflikten führen. Jede noch so kleine Freifläche wird in der Stadt die den Klimanotstand ausgerufen hat zugepflastert. Bäume und Büsche werden geschnitten gerodet und Freilflächen versiegelt. Die Einkaufmöglichkeiten sind dort "bescheiden" ärztliche Versorgung Fehlanzeige, dabei sind die Anwohner oftmals schon jenseits der 60 Jahre.          
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