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Reha-Kur im Ostseebad Damp, "Gorch Fock" an der Tirpitzmole

"Gorch Fock" an Tirpitzmole in Kieler Bucht
Damp: Reha Kur | Sonntag d. 30. 6.
Nach dem Mittagessen sind wir gleich nach Kiel gefahren.
Inzwischen waren Niko und ich dreimal in der Stadt, so kannte er sich mit dem Auto in der Kiel gut aus. Auch heute waren alle Straßen zur Innenförde abgesperrt.
Nach langem Suchen haben wir einfach das Auto auf einen Innenhof eines Hotel geparkt. Dann brauchten wir nur in Richtung der Lautsprecherdurchsagen zu gehen , - , und waren am "Hindenburgufer".

Viele hundert Menschen standen hier am Ufer der Bucht , Niko fand nach einigem Suchen noch einen Platz für uns beide. Von hier aus hatten wir einen guten Überblick von dem Geschehen auf dem Wasser. Es startete eine kleine Regatta von fünf Segelbooten, sie mußten um einen dreieckigen Kurs segeln. Hier in der Innenförde in Kiel war natürlich ein ziemlich flauer Wind, so hatten die kleinen Boote mit allerlei Schwierigkeiten zu kämpfen.

Nach einer guten Stunde wollte Niko mit mir zu den Marineanlagen, um die Großschiffe zu besichtigen. Innerhalb der kasernenmäßig abgesperrten Kai-Anlagen, waren hier Schiffe der Marine an der berühmten "Tirpitzmole".
Als erstes betraten wir neugierig die "Gorch Fock". Am Aufgang und an den wichtigsten Punkten des Großsegler, standen die Matrosen als Wache und Information.
Das erste was mir auffiel , waren Geländer und Teile der Reling so das ganze Laufdeck waren aus Holz. Besan-Mast, Hauptmast und Fockmast sowie deren Rahen waren aus Metall und gelb angestrichen. Als wir vorn auf dem Vorschiff standen, bot sich nach achtern ein phantastischer Anblick !
Die drei Masten wurden nach beiden Breitseiten des Großsegler mit Leinen und Tampen gehalten, zwischen denen zusätzlich noch die Strickleiter nach oben zu den Rahen und Plattformen liefen. Vor dem Hauptmast waren die drei hintereinander stehenden mannshohen Ruderräder angebracht. Bei hohem Seegang und Sturm, konnten dort sechs Mann das Ruder halten

Beeindruckt verließen wir über einen Laufsteg den Windjammer, und betraten das Deck eines der modernen Kriegschiffe der Marine , die Fregatte "Augsburg". Sie ist 130m lang und 14m breit, hat zwei Dieselmotore mit je 5300 PS, sowie zwei Gasturbinen mit je 25000 PS. Mit diesen Turbinen kann die Fregatte - ohne Vorheizung - auf Knopfdruck eine Fahrt von 30 Knoten etwa 45 km/h erreichen , - , manches Motorboot könnte vor Neid erblassen.

Somit hatten Niko und ich die letzten Tage bei der Kieler Woche gut ausnutzen können. Auch konnten wir die Monotonie des Kurlebens ein wenig durchbrechen.
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3 Kommentare
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Manfred W. aus Nebra (Unstrut) | 08.11.2012 | 07:56  
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Jürgen Hedderich aus Herten | 08.11.2012 | 08:21  
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ADOLF Stephan aus Peine | 08.11.2012 | 11:18  
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