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Der Bürgerpark Bremen

(Foto: Werner Damke, Parkdirektor)
Seit 2 Wochen wohne ich nun in Bremen. Ich musste umziehen für die nächsten 3 Monate, um dort ein Praktikum abzuleisten, das ich fürs Studium brauche. In einer neuen Stadt will ich am Liebsten die ersten Tage durch die Stadt schlendern, um mich mit der Umgebung vertraut zu machen.

Gestern traf ich dabei auf den Bürgerpark in Bremen. Inmitten der Stadt liegt eine grüne Oase, die aus der Freizeitgestaltung der Bremer nicht wegzudenken ist.
Durch dichtes, waldähnliches Gehölz und großzügig angelegten Parkanlagen schlendert man entspannt in der Natur. Der Park ist ideal, um aktiv zu sein und sich zu bewegen.

Aus Interesse über die Parkanlage, habe ich sie zu Hause erst einmal gegoogelt. Dabei stieß ich auf interessante Informationen: Die Gestaltung und Pflege des Bürgerparks basiert auf dem Engagement der Bremer Bürger. In Eigeninitiative und großem Spendeaufwand kümmern sie sich seit nun schon 143 Jahren um ihren Park.

Wilhelm Benque (1814 - 1895, Gartenarchitekt und Landschaftsarchitekt) plante das Konzept des Parkes. Verschiedene gartenarchitektonische Stile sollten harmonisch in Einklang gebracht werden, sodass dem Besucher auf den verschlungenen Wegen immer neue Ausblicke und Eindrücke geboten werden.
Wasserläufe und Seen dienten nicht nur zur Verschönerung der Kulisse, sondern gleichzeitig als Be-und Entwässerungsanlagen.

Seither haben sich die Bürger über ein Jahrhundert hinweg um den Park bemüht. Das Freizeitangebot ist beachtlich: verschiedene Spiel- und Liegewiesen, Spielplätze, Tiergehege, Lauftreffs, Theater und Konzerte sowie eine Schreibwerkstatt und einen Maltreff gibt es für Bremens Bürger.
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1 Kommentar
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Werner Szramka aus Lehrte | 12.11.2009 | 14:36  
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