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Bridge-Treff Großburgwedel besucht das Heimatmuseum in Bissendorf

Mit dem Fahrrad machten sich etliche Bridgespieler wieder einmal auf den Weg, um bei herrlichem Ausflugswetter gemeinsam Schönes zu erleben.
In diesem Jahr hatte der 2. Vorsitzende Richard Schmidt-Fellner sich etwas Besonderes ausgedacht. Durch Feld und Flur fuhr man Richtung Bissendorf. Dort warteten schon in dem heimeligen Ambiente des Innenhofes am Heimatmuseum zwei Marketenderinnen, die für eine kleine Stärkung sorgten. Dann wurden die Teilnehmer von dem Leiter des Richard-Brandt-Heimatmuseums – Herrn Kutzner – begrüßt, der in unterhaltsamer und interessanter Weise von alten Zeiten erzählen konnte.
Was gibt es in dem Heimatmuseum nicht alles zu sehen, anzufassen und auszuprobieren: Neben einer Gesteinssammlung – selbst Bernstein wurde in den Kiesgruben der Region gefunden – wird man im Nebenraum an den hiesigen Geigenbauer Karl Montag erinnert. Die Räume im Erdgeschoss des Kavaliershauses erinnern mit Küche, Stube und Kammer an die Wohnungen unserer Groß- und Urgroßeltern. Selbst das Nachtgeschirr fehlt nicht im Schlafzimmer. Im Kellergeschoss – dem ehemaligen Kerker - konnte man sich einen Schluck Rotwein genehmigen, den Herr Kutzner liebevoll bereitgestellt hatte.
Im eigentlichen Museum über der Bücherei ist alles zusammengestellt, was früher zum Leben gehörte. Außerdem wird an die Dichter Hermann Löns und Gottfried August Bürger erinnert, die eine besondere Beziehung zur Wedemark hatten. Und nicht zuletzt ist dort eine Uhren- und Uhrenwerkzeugsammlung zu sehen, die Reimer Timm und Manfred Hulasz dem Museum zur Verfügung gestellt haben.
Alle Bridger waren sich einig: So viel Interessantes hatten sie nicht erwartet. Beschwingt setzten sie die Fahrradtour fort, denn schließlich wollten ja alle nachmittags auch noch Bridge spielen.
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Weiterveröffentlichungen:

Unser "Plus" kennzeichnet alle Beiträge, die durch den Abdruck bei unseren Partnerverlagen noch mehr Aufmerksamkeit bekommen.Nordhannoversche Zeitung | Erschienen am 17.09.2010
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