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Wegweisendes Bürgerengagement: Berliner Bürger setzt sich für Bremen ein!

Dank des Engagements eines Berliner Bürgers dürfte das Projekt "Anti-Mobbing-Tag - auch in Bremen" verwirklicht werden; die Petition L 18/160 des Herrn Klaus-Dieter May, Initiator von http://mobbing-web.de , wird im Petitionsausschuss der Bremischen Bürgerschaft öffentlich beraten

am Mittwoch, dem 6. März 2013,
ab 14.30 Uhr,
Börsenhof A, 3. Etage, Raum 301 B-C,
Dieter-Klink-Platz in 28195 Bremen

(s. http://tinyurl.com/avktbk2 ).

Stellungnahme zur Petition L 18/160 der Bremer Senatorin für Soziales, Kinder, Jugend und Frauen - hier: drei Auszüge aus dem Schreiben vom 23. August 2012 (s. Anlage)

1. "Die bremische Verfasung bestimmt in Artikel 25, dass jedes Kind ein Recht auf Entwicklung und Entfaltung seiner Persönlichkeit, auf gewaltfreie Erziehung und den besonderen Schutz vor Gewalt, Vernachlässigung und Ausbeutung hat. Die staatliche Gemeinschaft achtet, schützt und fördert die Rechte des Kindes und trägt Sorge für kindgerechte Lebensbedingungen. Das schließt ein, dass Kinder und Jugendliche nicht Opfer von Mobbing werden."
2. "Wirksame Maßnahmen, die nachhaltig dazu beitragen, das öffentliche Bewusstsein dafür zur stärken, sich gegen Mobbing zu engagieren, werden vom Grundsatz von mir unterstützt. Der Schutz von Kindern und Jugendlichen gegen Mobbing ist eine gesellschaftliche Verpflichtung für alle Politikbereiche."
3. "Sollte die Bremische Bürgerschaft dem Anliegen des Petenten folgen und einen jährlichen 'Anti-Mobbing-Tag' beschließen und durchführen, werden die öffentlichen und freien Träger der Kinder- und Jugendhilfe gerne Beiträge hierfür liefern."

Stellungnahme zur Petition L 18/160 des Bremer Senators für Inneres und Sport - hier: drei Auszüge aus dem Schreiben vom 23. August 2012

1. "Mobbing kann man am besten begegnen, wenn man es thematisiert und Aufklärung betreibt. Erst dann fühlen sich Täter beobachtet und Opfer sowie Außenstehende finden eher den Mut sich zu wehren oder einzugreifen."
2. "Die beim Senator für Inneres und Sport eingerichtete Kooperationsstelle Kriminalprävention (KSKP) engagiert sich daher in der eingerichteten Unterarbeitsgruppe 'Mobbing' des Präventionsrat-West. Diese Arbeitsgruppe hat es sich zum Ziel gesetzt, Möglichkeiten zur Aufklärung über das Phänomen zu entwicklen sowie eine Sensibilisierung herzustellen. Die Arbeitsgruppe hat mittlerweile eine umfangreiche Materialsammlung zum Thema Mobbing zusammengestellt und daraus eine Wanderausstellung sowie den Aufkleber "Schluss mit Mobbing" entwickelt."
3. "Aus Sicht des Senators für Inneres und Sport bestünden keine Einwände gegen die Etablierung eines jährlichen Anti-Mobbing-Tages in Bremen."

Projekt "Anti-Mobbing-Tag - auch in Bremen"

Das Projekt "Anti-Mobbing-Tag - auch in Bremen" erfährt mit der Etablierung des jährlichen Anti-Mobbing-Tages am 2. Dezember die öffentliche Würdigung der anhaltenden Bemühungen gegen Ausgrenzung, Bedrohung und Gewalt auch in unseren Schulen; die Schirmherrschaft für den Anti-Mobbing-Tag in Bremen sollte m.E. - wie schon in Schleswig-Holstein - der Regierungspräsident zukünftig übernehmen.

Erich K.H. Kalkus, Lehrer i.R.
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