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"MILLIONEN LEIDEN: MOBBING - Wie krank ist unser Staat?" - Die Antidiskriminierungsstelle des Bundes unterstützt die Initiative gegen Mobbing!

Exponat "DRAWING PINS" aus der Wanderausstellung "Initiative gegen Mobbing"
 
OFFENER HÖRERBRIEF vom 13. August 2013 an das NORDWESTRADIO in Bremen

In den 6-Uhr-Nachrichten - heute im NORDWESTRADIO - erfuhr ich zum ersten Mal, dass ein von der Antidiskriminierungsstelle des Bundes in Berlin herausgegebener Bericht auf erschreckende Ausmaße und die Zunahme von "Mobbing" in Schulen und Universitäten in der Bundesrepublik Deutschland aufmerksam macht.

Landesweiter Anti-Mobbing-Tag schon in Schleswig-Holstein

Der diesjährige Anti-Mobbing-Tag in Schleswig-Holstein steht unter dem Motto "Zum Glück sind wir verschieden - für mehr Zivilcourage" (s. http://www.antimobbingtag-sh.de/wb/ ) und unter der Schirmherrschaft des Herrn Ministerpräsidenten Torsten Albig.

Auch in Bremen kann es den landesweiten Anti-Mobbing-Tag geben - dank einer Beschlussempfehlung der Bremischen Bürgerschaft, der "Bremer Erklärung vom 8. Mai 2013" (s. GOOGLE)

Die Bremische Bürgerschaft ist das erste Parlament in der Bundesrepublik Deutschland, das einer Petition folgt und die Bremer Landesregierung bittet, den Anti-Mobbing-Tag jährlich am 2. Dezember landesweit zu begehen mit folgender Begründung:
"Mobbing ist ein ernsthaftes gesellschaftliches Problem, ob am Arbeitsplatz, im privaten Umfeld, im Internet oder in der Schule. Besonders Kinder und Jugendliche bedürfen dabei des Schutzes vor verbalen und körperlichen Attacken, da sie den Erniedrigungen mit dem Ziel der sozialen Ausgrenzung oftmals hilflos gegenüber stehen.
So bestimmt die Bremische Verfassung in Artikel 25, dass jedes Kind ein Recht auf Entwicklung und Entfaltung seiner Persönlichkeit, auf gewaltfreie Erziehung und den besonderen Schutz vor Gewalt, Vernachlässigung und Ausbeutung hat. Die staatliche Gemeinschaft achtet, schützt und fördert danach die Rechte des Kindes und trägt Sorge für kindgerechte Lebensbedingungen.
Vor diesem Hintergrund hat das Land Bremen insbesondere dafür Sorge zu tragen, dass Kinder und Jugendliche nicht Opfer von Mobbing werden. In Bremen existieren bereits zahlreiche Initiativen und Aktivitäten gegen Mobbing. Ein jährlicher Anti-Mobbing-Tag, wie er im letzten Jahr unter der Schirmherrschaft des Ministerpräsidenten in Schleswig-Holstein durchgeführt wurde, könnte die bestehenden Maßnahmen in Bremen nachhaltig unterstützen und zu einer stärkeren Wahrnehmung in der Öffentlichkeit führen."

OFFENER HÖRERBRIEF in das Haus von RADIO BREMEN

Der Hinweis heute aus dem Haus von RADIO BREMEN auf die Belastung durch Mobbing in Schulen und Universitäten ermutigt, heute noch einmal an das Projekt "Anti-Mobbing-Tag - auch in Bremen" zu erinnern:

...Das Exponat "DRAWING PINS" aus der Wanderausstellung "Initiative gegen Mobbing" veranschaulicht das millionenfache Leid in unserem Land, auf das Verantwortliche seit geraumer Zeit weltweit erkennbar aufmerksam machen - auch auf dem Berliner Wegweiser gegen Mobbing WWW.MOBBING-WEB.DE (s. http://www.mobbing-web.de)...Die "Bremer Erklärung vom 8. Mai 2013" (s. GOOGLE) und ein Ausdruck der o.g. Dokumentation aus Berlin konnten in der letzten Deutschen Aktionswoche Nachhaltigkeit zum Grundstein für das 1. Bremer Mobbing-Denkmal gelegt werden...

Plakat "DRAWING PINS" mit der Bitte um Unterstützung der Initiative gegen Mobbing für Frau Bundeskanzlerin Dr. Merkel in Bremen

Das wegweisende Vorgehen der Antidiskriminierungsstelle des Bundes gegen Mobbing an Schulen und Universitäten unterstützt die Initiative "2. Dezember: Anti-Mobbing-Tag" wegweisend: Schon heute darf m.E. an die Einführung des jährlichen Aktionstages gegen die soziale Ausgrenzung durch Mobbing in allen Ländern der Bundesrepublik Deutschland gedacht und allen Politikerinnen und Politikern vorgetragen werden mit der Bitte um Unterstützung mit einem Statement gegen Mobbing *).

Darum soll auch Frau Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel anlässlich ihres Besuches übermorgen in Bremen ersucht werden.

Erich K.H. Kalkus, Lehrer i.R.

*) Bis heute haben sich - auf der Webseite http://www.mobbing-web.de weltweit nachlesbar - folgende Bremer Politiker/innen gegen Mobbing ausgesprochen:
Herr Elombo Bolayela (SPD)
Frau Karoline Linnert (Bündnis 90/Die Grünen)
Frau Ingelore Rosenkötter (SPD)
Herr Dr. Henning Scherf (SPD)
Frau Anja Stahmann (Bündnis 90/Die Grünen)
Herr Christian Weber (SPD)
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