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Der ZEICHEN-TRICK

Ausstellung "25 Jahre Pixar":
Wie Bits und Bytes zu Wall-E und Nemo werden

Sie brachte Roboter zum Schmachten und Ratten zum Kochen: Die Animationsschmiede Pixar aus San Francisco gilt als Maß der Dinge, wenn es um fantasievolle Trickfilme geht. Die Bundeskunsthalle in Bonn wirft ab Freitag (06.07.2012) einen Blick auf ihr 25-jähriges Schaffen.

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Am Anfang war das Licht - ein ziemlich eigenwilliges Licht in Gestalt einer Schreibtischlampe. Ihr war langweilig, sie hüpfte mit ihrem Gelenkgestell über die Arbeitsfläche und begann sich mit einem Entspannungsball zu beschäftigen, der ihr vor den Sockel rollte. "Luxo Jr." nannte John Lasseter 1986 diesen verspielten Einrichtungsgegenstand. Der zwei Minuten kurze CGI-Film begeistert auch mehr als 25 Jahre nach seinem Entstehen. Nicht nur, weil seine Geschichte so originell und seine Figuren - obwohl sie leblose Dinge darstellen - so ausdrucksstark sind. Vor allem die fließenden Bewegungen, die ausschließlich am Computer entstanden sind, wirken revolutionär.

Und nichts Geringeres als revolutionär ist Pixar, die Animationsschmiede aus Emeryville bei San Francisco, die mit diesem Kurzfilm Mitte der 1980er den Startschuss gab, um die Bildsprache des Mediums Film auf den Kopf zu stellen. Luxo Jr. wurde zum Unternehmensmaskottchen, noch heute tritt es vor Beginn jedes Pixar-Films das "I" im Firmenlogo klein, um vorlaut seine Position einzunehmen.

Reif fürs Museum25 Jahre, 20 Kurzfilme, 13 abendfüllende Spielfilme sowie 14 Oscars später ist das Studio reif fürs Museum. Die Bonner Bundeskunsthalle würdigt das Gesamtwerk der Bildtüftler mit einer Retrospektive, die vor Augen führt, welche kreativen Höchstleistungen hinter diesen Filmen stecken, die in erster Linie als Unterhaltung wahrgenommen werden. "Die meisten denken bei Pixar an Computer und Computergrafiken", sagte Jim Morris, Produzent und General Manager des Filmstudios bei der Ausstellungseröffnung am Donnerstag (05.07.2012) in Bonn. "Das ist auch gut so. Allerdings gerät dabei etwas in den Hintergrund, wie intensiv während der kreativen Phase gearbeitet wird."

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