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Airline-Ranking: Was tun Lufthansa und Co. für den Klimaschutz?

Der Öko-Dienstleister Atmosfair hat die CO2-Produktion der 150 größten Fluggesellschaften verglichen. Während Tuifly und Condor gut abschneiden, landet Lufthansa nur auf dem 54. Platz. Wie repräsentativ ist das Airline-Ranking?

Der „Airline Index 2012“ von Atmosfair soll am Dienstag auf der Internationalen Luftfahrtausstellung (ILA) in Berlin präsentiert worden, doch der Berliner Zeitung wurde schon heute ein Einblick gewährt. Je weniger CO2 die Fluggesellschafen im Schnitt pro Passagier und pro Kilometer produzieren, desto besser der Platz im Ranking. Die Lufthansa muss sich mit Platz 54 von 150 im Mittelfeld einreihen und erhält Energieffizienzklasse D. Tuifly und Condor schneiden besser ab.

Billigflieger oft umweltfreundlich

Auf die ersten Plätze schafften es laut fr-online.de britische und deutsche Ferienflieger, regionale Airlines aus Brasilien und Spanien sowie Linienflieger aus Asien. Platz eins ging dank hoher Auslastung und neuer Flugzeuge Energieeffizienzklasse B an die Londoner Monarch Airlines, eine in Deutschland kaum bekannte Line. Im Vergleich zum Vorjahr schnitten alle Gesellschaften besser ab. Und auch Billigflieger, die 2012 zum ersten Mal im Airline-Index berücksichtigt worden sind, schneiden relativ gut ab.

Repräsentatives Ranking?

Lufthansa erklärte, dass Atmosfair Methoden verwendet, die das Ergebnis verzerren. Jüngere Airlines mit jüngeren Flotten schneiden automatisch besser ab als traditionsreiche Fluggesellschaften wie Lufthansa. Der „Airline Index 2012“ kann vermutlich bald auf der offiziellen Seite der Klimaschutzorganisation heruntergeladen werden.
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