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Wo steckt der weiße Hirsch von Haus Kallweiler?

Der Albino-Hirsch aus dem Gehege am Haus Kallweiler bei Alt-Pferdsfeld wird seit Tagen vermisst. Ein in den Zaun gerissenes Loch ließ das prächtige Tier ausbrechen. Wo versteckt sich der Hirsch, der erst kürzlich für einen Kinofilm vor der Kamera stand?

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Der weiße Hirsch aus dem idyllischen
Bad Sobernheim wird vermisst.
Bild: Ein See in Deutschland
(Irene Lehmann/pixelio.de)
Das weiße und damit sehr seltene Tier wird schon bald ein Kino-Star sein. Doch der Hirsch, dem die Pigmente fehlen, scheint mit dem Ruhm schon jetzt nicht umgehen zu können. Er büchste vor Tagen aus seinem Damwild-Gehege am Haus Kallweiler in Bad Sobernheim in Rheinland-Pfalz aus. Vor Kurzem wurde er bei Weitersborn in der Verbandsgemeinde Kirn-Land gesehen. Doch mittlerweile fehlt wieder jede Spur von ihm. Damhirsche sind eine kleinere Art des Rotwilds und stehen bis zum 1. September und somit länger unter Schutz. Erst dann dürfen sie ohne Genehmigung geschossen werden. Doch um den seltenen Albino wäre es schade – so hofft Rolf D. Schäfer von Haus Kallweiler darauf, dass er rechtzeitig gefunden und zurückgebracht wird und die Jäger des unbekannten Jagdreviers, in dem sich der Hirsch gerade aufhält, das Prachttier nicht illegal schießen. Durch ein Loch konnte der Hirsch erst entkommen – Schäfer vermutet laut der Rhein-Zeitung, dass ein Sturm das große Loch in den Zaun gerissen hat. Fremdeinwirkung von Personen wird nicht vermutet. Der weiße Hirsch sei, wie auch seine Artgenossen des Damwilds, sehr scheu und lassen keinen Menschen an sich heran. Das erschwert Suche und Fangversuche ungemein. Eine Betäubung, mit einer Distanzwaffe verabreicht, könnte helfen, den Ausreißer zurück in sein Gehege zu bekommen. Der weiße Hirsch ist nicht nur bei Wanderern ein bunter Hund. In Gehweiler laufen zurzeit die Dreharbeiten zu Heimat IV oder auch Die andere Heimat, einen mit der Heimat-Trilogie verwandten Film. Auch der Albino wird darin zu sehen sein.
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