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vom EUROPA - RADWEG R1 zum 48 - PFENNIG - WEG im WESTHARZ

In den 80 er Jahren wurde die Idee geboren einen länderübergreifenden Radweg zu schaffen. Heute hat dieser Radweg eine Gesamtlänge von ca. 4,500 km . Er beginnt in London als Euroroute R1  und endet in Helsinki als R7 in Finnland. Allein in Deutschland beträgt die Länge des  Europa Radweges R1 960 km. So führt diese Weg auch von Goslar nach Bad Harzburg. In etwa der Mitte dieser Strecke liegt der zu Bad Harzburg gehörende Stadtteil Göttingerode.  Hier, direkt am Europaradweg R1,  begann eine Wanderung des Harzklub Zweigvereins Goslar. Der Wanderleiter  H.-J. Thies begrüßte die anwesenden Wanderer. Der Europaradweg benutzt zum großem Teil schon vorhandene Forst- und Waldwege. So wanderten wir auf der Gatterweg, vorbei  an der O-Buche, bis zum Goldberg Cafe. Dieses Cafe ist allein aufgrund  seiner wundervollen  Lage bestens für einem Aufenthalt zu empfehlen. Kurz hinter diesem Cafe verließen wir den Gatterweg um auf dem 48- Pfennig - Weg  zu kommen. Der ungewöhnliche Name hat mit seiner Entstehung zu tun. 48 Pfennige soll damals der Stundenlohn für Waldarbeiter gewesen sein, die diesen Weg errichteten. Ich vermute, dass dieser Weg  vor etwa 100  Jahren kurz nach dem I. Weltkrieg entstanden ist. Dieser Weg gehört aber auch zur Kästen Klippen Tour. Viele Wege, die zur Kästeklippe führen,  sind mit dem Kästeklippen - Symbol vom "Alten vom Berge" (Foto) versehen. Nach einer leichten Steigung kamen wir in das Gläseckental. Hier wanderten wir talabwärts bis wir zum Waldrand des Harzes kamen. Hier sahen wir links und rechts unseres Weges riesige Rasenflächen.  Auf diesen gewaltigen  Flächen sind das Harzburger Gestüt, der Harzburger Rennverein von 1880 e. V. und der Golf Club Harz e.V. angesiedelt.  In dem ältesten Gestüt Deutschlands werden bereits seit dem Jahre 1413 Pferde gezüchtet.. Gleich daneben fand auf der dazugehörigen  Rennbahn vor wenigen Tagen  die 137. Bad Harzburger Galopprennwoche statt. Nach der  Überquerung der Straße an der Rennbahn wanderten wir, am Rande der Stadtteile Schlewecke und Göttingerode  zu einen Höhenzug, dem Langenberg. Der östliche Teil des Langenberges steht unter Naturschutz. Hier wanderten wir hinauf bis zum Gipfelkreuz des 304 m hohen Langenberg. Von hier hatten wir einen wunderschönen Rundblick auf die Harzberge mitsamt den Brocken. In nördlicher Richtung konnten wir den Fallstein und den Elm erkennen. Nach einer Verzehrpause ging es den Langenberg, diesmal in südliche Richtung, wieder hinunter.  Durch einer Siedlung  von Göttingerode gelangten wir zur Straße am Stadtweg, der uns wieder an den Waldrand des Harzes  heran führte. Nach der Bewältigung  einer ordentlicher Steigung gelangten wir zurück auf den Gatterweg, den Europa - Radweg. Am Parkplatz endete diese etwas andere, aber trotzdem empfehlungswerte Wanderung. Mein Dank geht an unseren Wanderleiter für die vielen Informationen über den ungewöhnlichen Streckenverlauf der Wanderung.

  • Fliegender Fisch in Schlewecke
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  • der Gatterweg - Teil des Europaradweg R1
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  • Zeichen für den Bad Harzburger Ringwanderweg
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  • Goldberg Cafe` mit Blick auf Göttingerode
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  • Blick vom Gatterweg auf Göttingerode und Schlewecke
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  • das Zeichen für die Klippentour mit dem "Alten vom Berge" (Kästeklippe)
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  • Blick vom Langenberg zum Brocken
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  • Sendemast bei Goslar vom Langenberg aufgenommen
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  • Gipfelkreuz auf dem Langenberg
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  • auch eine Distel kann schön sein
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  • Blick vom Langenberg, links im Bild der Burgberg von Bad Harzburg, in der Mitte der Brocken
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  • Canossasäule auf dem Bad Harzburger Burgberg, bekannt durch den Ausspruch Bismarcks auf der Reichstagssitzung (14.05.1872) " Nach Canossa gehen wir nicht"
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  • Brocken vom Langenberg aufgenommen (13km Luftlinie)
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