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BI "Für OHA" warnt vor steigenden Prämien zur Kfz-Haftpflichtversicherung

BI warnt vor steigenden Prämien zur Kfz-Haftpflichtversicherung
bei Fusion mit Göttingen

Osterode (ein/kip) Die Bürgerinitiative „Für OHA“ nahm mit dem Gesamtverband der Deutschen Versicherer (GDV) Kontakt auf. Die Sprecherin des GDV Frau Katrin Rüter de Escobar erläuterte, dass es bei Landkreisfusionen zwangsläufig häufiger zu Beitragsveränderungen bei den Prämien zur Kfz-Versicherung komme. Zugrunde liege dieser Entwicklung der unterschiedliche Schadenverlauf in den einzelnen Zulassungsbezirken, die überwiegend den Landkreisen entsprächen.

„Es ist zu befürchten, dass bei einer Fusion mit einem Landkreis, in dem ein höherer Schadenindex besteht, die Prämien zur Kfz-Haftpflichtversicherung für Osteroder Autofahrer steigen“, äußert sich Frau Rüter de Escobar gegenüber „Für Osterode“ und bestätigt damit die Sorge der Vertreter der Bürgerinitiative. Die nachstehende Tabelle zeigt die verschiedenen Schadensverläufe in den benachbarten Landkreisen unserer Region:

Landkreis
Nr. des Zulassungsbezirkes
Schadenindex
Regionalklasse 2013
(Kfz-Haftpflicht), vgl. Grafik des GDV
Osterode
810
83,35
1
Goslar
930
83,47
1
Northeim
800
82,87
1
Göttingen-Stadt
830
99,45
6
Göttingen-Land
840
93,50
3

Quelle: www.gdv.de

Der für einen Zulassungsbezirk angegebene Indexwert errechnet sich aus der Höhe und der Anzahl der Schäden, die von den Autofahrern mit dem jeweiligen Amtlichen Kennzeichen insgesamt verursacht und von der Versicherung reguliert wurden. Der bundesweite Indexdurchschnitt liegt bei 100 (Prozent).

Liegt ein Zulassungsbezirk über diesem Wert bedeutet dies, dass es mehr und/oder teurere Schadenfälle in diesem Bezirk als - bei gleicher Bestandszusammensetzung - im Bundesdurchschnitt gibt. Entsprechend liegt dann auch der Versicherungsbeitrag über (oder im umgekehrten Falle unter) dem Durchschnitt.

Gegenüber Göttingen-Land ist der Osteroder Indexwert zehn Prozentpunkte niedriger, im Vergleich mit Göttingen-Stadt sind es sogar mehr als 15 Prozentpunkte. „Dies bestätigt die Annahme der BI „Für OHA“, dass den vagen Einsparmöglichkeiten einer noch nicht nachgewiesenen Fusionsrendite eines Großkreises reale Mehrkosten für die Osteroder Landkreisbevölkerung gegenüberstehen. Jeder von uns wird hierfür an irgendeiner Stelle bezahlen“ sagt Dr. Grammel von der Bürgerinitiative „Für Osterode“.
Schade, dass die Kreistagsfraktion „Die Grünen“ im Landkreis Osterode eine Bürgerbeteilgung ablehnen und sich eindeutig gegen die Unterschriftenaktion der BI „Für OHA“ ausgesprochen haben und damit gegen ein Bürgerbegehren sind. „Sieht so Bürgerbeteiligung aus ?“, äußerte ein besorgter Bürger, der namentlich nicht genannt werden möchte.

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