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Bogen und Lorenz gehören zu den besten jungen Autoslalom Fahrern

Helm- und Paperabnahmeabnahme an der Kartbahn in Urloffen
 
Morgendliche Streckenbegehung, noch im Dunkeln
Appenweier: Kartbahn Bundesendlauf |

Bundesendlauf SY Cup und dmsj Meisterschaft in Urloffen

Auch wenn das Wetter im Schwarzwald sich von seiner besten Seite gezeigt hat, war es keine Urlaubsreise für zwei Stadthäger. Niklas Bogen (22) und Christian Lorenz (18) vom Stadthäger Motor Club e. V. im ADAC gehörten in dieser Saison zu den besten Fahrern im ADAC Slalom Youngster Cup. Durch diesen Erfolg durften sie am Bundesendlauf und der dmsj Meisterschaft teilnehmen. Ausrichter war der ADAC Südbaden und somit war es für die SMC Mitglieder ein Trip durch Deutschland.
Am Sonnabend wurde der ADAC Bundesendlauf gefahren. Niklas Bogen war einer der 48 Fahrer seiner Klasse, den über 18jährigen. Abwechselnd mit der Gruppe der unter 18jährigen wurden auf der Kartbahn in Urloffen wie bei den anderen Rennen auch eine Trainingsrunde und zwei Wertungsläufe gefahren. Die Älteren fuhren auf Opel Adam, die Jüngeren Opel Corsa. Gewertet wurden beide Klassen separat. Ohne Probleme bei wunderbaren Temperaturen war es am Ende ein erfolgreicher Tag für Niklas. „Platz 10 ist ein hervorragendes Ergebnis.“, freute sich Olaf Tegeler, der Niklas begleitet hat. „Unter den Top Ten Fahrern zu sein, war auch mein Ziel heute“, meinte Niklas selber.
Der Sonntag verlief dann leider unerwartet anders. 84 junge Fahrer bis 18 Jahre aus ganz Deutschland waren angereist. Es waren die besten Fahrer der Motorsport Fachverbände und wollten die dmsj Meisterschaft fahren. Auch hier waren es wieder zwei Opel Corsa, die abwechseln starteten. Allerdings waren es andere Reifen und die Streckenführung ging in die andere Richtung als tags zuvor. Außerdem wurde nach Einspruch vom Vortag vom Sportsitz auf normalen Sitz und Gurt über Nacht umgebaut, da ein Fahrer Probleme wegen seiner Statur und dem Anschnallen hatte. Teilweise waren es dieselben Jugendliche wie beim SY Endlauf, aber noch einige neue Fahrer kamen dazu, so wie Christian Lorenz vom Stadthäger Verein. Leider passierte dann etwas, was weder Fahrer noch Eltern oder ausrichtender Verein oder Zuschauer sich wünschen. Ziemlich zu Beginn fuhr ein Fahrer ungebremst in die Reifenstapel! Zum Glück ging es glimpflich ab, da er gleich selber aussteigen und zum Rettungswagen gehen konnte. Aber der Schock war doch bei allen Anwesenden sichtbar, und das Auto konnte nicht mehr eingesetzt werden. Die Veranstaltung wurde dann mit nur einem Fahrzeug weiter geführt, da kein Ersatzwagen zur Verfügung stand. Außerdem wurden noch kurzfristig am verbleibenden Fahrzeug Veränderungen zur Sicherheit vorgenommen. Und damit wegen der ab Sonntag früher einsetzenden Dunkelheit alles im Hellen beendet sein sollte, wurde beschlossen, nur die Trainingsrunde und einen Wertungslauf zu fahren. Das schien einige doch sehr unter Druck zu setzten, denn es kippten einige Pylonen, die reichlich auf der Strecke aufgebaut waren. „So ein Unfall kann im Motorsport passieren“, meinte der Streckensprecher, der selbst früher aktiver Fahrer war. „Aber man denkt an so etwas gar nicht. Und wünscht es keinem, weder dem eigenen noch einem anderen Kind“, sagte Regina Tegeler. Zwei Fachbänder zogen die Nennung ihrer Fahrer sogar zurück, da sie mit der Sicherheitsausstattung des Autos unzufrieden waren. Zum Glück konnten alle verbliebenen Fahrer ihre Runden dann trocken und ohne weitere Probleme zu Ende bringen. Christian Lorenz berührte noch vier Pylonen bei seiner Wertungsrunde, die dann leider umfielen. Von 73 Teilnehmern war Platz 70 sein Endstand. Aber es als Neueinsteiger im Motorsport gleich im ersten Jahr soweit gebracht zu haben, ist eine gute Leistung. Und Eltern und Schwester konnten stolz mit ihren Sohn die Heimreise antreten.
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