Grundlagen legen und mit Spaß lernen - Paula Kater absolviert Jugendgruppenleitergrundausbildung der Johanniter-Jugend

Workshop Videoschnitt (Foto: Anette Thanheiser/Johanniter-Jugend)
 
Gruppenfoto (Foto: Anette Thanheiser/Johanniter-Jugend)
Erfolgreich haben 18 Teilnehmer die zweimal jährlich stattfindende Jugendgruppenleiter-Grundausbildung der Johanniter-Jugend vom 19. bis 26. März in Holzminden absolviert. Mit Bestehen der Grundausbildung erhalten die Jugendgruppenleiteranwärter die sogenannte Jugendleiter/In-Card (Juleica), die für ihre zukünftige Arbeit Voraussetzung ist. Aus dem Ortsverband Wunstorf-Steinhuder Meer nahm Paula Kater an der Ausbildung erfolgreich teil. Neben Jugendlichen aus dem Landesverband Niedersachsen/Bremen nahmen auch Kollegen aus den Landesverbänden Sachsen-Anhalt/Thüringen sowie Baden-Württemberg teil. Geleitet wurde die Veranstaltung von Bodo Dannhöfer, Fachausbilder und Fachbereichsleiter Jugend im Landesverband Niedersachsen/Bremen, sowie der stellvertretenden Landesjugendleiterin Anette Thanheiser. Ihnen standen mit Stefanie Rohde, Isabel Rusteberg und Gunnar Michels drei weitere Teamer zur Seite.

Inhaltlich wurde den Jugendlichen ein abwechslungsreiches und spannendes Programm aus Zielen, Methoden und Aufgaben der Jugendarbeit präsentiert, die für ihre zukünftige Tätigkeit als Jugendgruppenleiter unabdingbar sind. Dazu gehörten neben rechtlichen und organisatorischen Aspekten der Jugendarbeit auch psychologische und pädagogische Grundlagen sowie Richtlinien zum Jugendschutz. Ein weiterer thematischer Punkt der niedersächsischen Vorgaben zum Erlangen der Juleica ist das Thema Gender Mainstreaming, dessen Besonderheiten den Teilnehmern näher gebracht wurde.

Dass gegenseitiges Vertrauen und Kommunikation die Basis einer erfolgreichen Jugendarbeit sind, zeigte das kooperative Teamspiel „Reise über das Moor“, bei dem bereits vor Spielbeginn der Ablauf strukturiert und Aufgaben verteilt werden mussten. Nach fünfminütiger, angeregter Diskussion stürzten sich die Teilnehmer mit viel Spaß in das taktische Manövrierspiel, das lediglich Handzeichen als Kommunikationsmittel erlaubte und gleich beim ersten Versuch erfolgreich absolviert wurde. Auch beim Tagesworkshop zum Thema Digitale Videoarbeit konnten sich die Jugendlichen an Kamera, Ton und Schnittprogrammen ausprobieren und erfolgreich ihre ersten einminütigen Beiträge erstellen. Die angehenden Jugendgruppenleiter zeigten sich begeistert über die technischen Möglichkeiten und arbeiteten mit Freude, Eifer und Ehrgeiz an ihren ersten eigenen Filmprojekten. Dank der professionellen Betreuung durch Norbert Thien von der niedersächsischen Landesmedienanstalt stand den Teilnehmern bei allen aufkommenden Fragen und technischen Problemen stets ein Profi zur Seite.

Langeweile kam in dieser ereignisreichen Woche nicht auf, da die Teilnehmer jeden Tag zwei Warming-Up-Spiele erarbeiten, durchführen und auswerten mussten. Die gute Laune wurde stets mit dem gemeinsam beschlossenen Ritual, dreimal mit den Füßen stampfen und einmal klatschen, bedacht. „Ohne Spaß und gemeinsame Rituale geht gar nichts in der Jugendarbeit“, so Anette Thanheiser.

Der erfolgreiche Abschluss der Grundausbildung legt den Grundstein für die kommenden Aufgaben der Jugendlichen in ihren Ortsverbänden, in denen sie das vermittelte Wissen in ihren Jugendgruppen praktisch anwenden können.
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