Ausstellung in der Wismarer Turmkapelle: Dialog für ein friedliches Zusammenleben

Die Ausstellung "Dialog des Geistes" (Konzeption: Holger von Neuhoff, 2002), in der die unterschiedlichen Kulturen, Mentalitäten und Religionen angesprochen werden, wird seit 2002 im Marienkirchturm gezeigt. Foto: Helmut Kuzina
Wismar: Marienkirchhof | Einen ungewohnt aktuellen Bezug hat die Ausstellung „Dialog des Geistes“ erhalten, in der es um Möglichkeiten des friedlichen Zusammenlebens der Völker geht. Die Inszenierung, die seit 2002 im Marienkirchturm gezeigt wird, spricht die Pflicht für Christen, Juden und Muslime an, diszipliniert in einen Dialog zu treten.

Die sechs Backsteinfiguren folgen einem Gedankenaustausch, der an Lessings „Nathan der Weise“ anknüpft und der eine Hoffnung für die Zukunft zwischen unterschiedlichen Kulturen, Mentalitäten und Religionen herausstellt.

Diese Inszenierung „Dialog des Geistes“ geht auf die Idee und Konzeption von Holger von Neuhoff zurück. Die Figuren gestaltete Dieter Weidenbach aus Terrakotta (gebrannt).

Den sechs im Halbkreis angeordneten lebensgroßen Backsteinfiguren, diesen historischen Größen der Geistesgeschichte, den Vertretern unterschiedlicher Kulturen und Religionen, werden Originalzitate zugeordnet, die vom Schauspieler Bruno Ganz gesprochen werden.

März 2016, Helmut Kuzina
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