Oben Hui und unten Pfui ...

Der Krieg, das ist die Schüssel aller Waffen
in der man Welt den Tod serviert -
die Kellner haben alle schwer zu schaffen,
damit nicht Blut zu Eis gefriert.
An reichgedeckten Tafeln wird getafelt,
oft wohlbeleibt und schon des Lebens satt -
mit vollen Mündern intensiv geschwafelt,
weil Lust auf Macht noch nicht orgastet hat.
In der Sicht nur weißbehandschuht' Hände,
denn ohne sie wär’n sie vom töten rot -
sie löschen nicht, sie fördern Weltens Brände -
ergötzen sich an vieler Wesen Tod.
Nach langer Nacht die Tafel aufgehoben -
den dräuend’ Morgen ekelt der Gestank
der Leichen, die man hat verschoben -
und füllt erneut des Teufels Waffenschrank
.

ewaldeden2014-02-06
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2 Kommentare
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Gerti Everding aus Hamburg | 07.02.2014 | 11:44  
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Hans-Joachim Zeller aus Marburg | 07.02.2014 | 17:08  
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