Eindrücke Teil 1 - HEILIGE NÄCHTE 2014/15

In Alferde bekam die Heilige-Nächte-Gemeinde diese Kerze mit auf den Weg
 
Das Weihnachtstransparent in der Springer St. Andreas-Kirche - rechts (über den Hirten) sieht man sogar den Kirchturm
Springe: Springe | Mit den HEILIGEN NÄCHTEN (http://www.myheimat.de/springe/freizeit/heilige-na...) hat die Kirchenregion eine schöne und wohltuende Tradition (ja, man kann nach 16 Jahren bereits von "Tradition" sprechen).
Pro Abend seit Beginn der Andachtsreihe haben bisher immer etwa 30 Teilnehmerinnen und Teilnehmer das Angebot genutzt und sich jeweils für 30-40 Minuten auf eine Andacht, auf Musik, auf Kerzenschein, Weihnachtsdekoration und verschiedene sakrale Räume eingelassen.


Zum Auftakt hatte am ersten Weihnachtstag die St. Andreas-Kirchengemeinde in die Kernstadt Springe eingeladen. Pastor Klaus Fröhlich erklärte, dass jeder Tag der Heiligen Nächte einen Monat des (neuen) Jahres symbolisiert - an diesem Tag also den Januar - und damit sozusagen den Grund und die Basis, auf der der Glaube wurzelt. Der zweite Schwerpunkt der Andacht lag auf der Betrachtung des Weihnachtstransparents (Bild 2), auf dem man bei genauem Hinsehen rechts sogar die St. Andreas-Kirche erkennen kann. Die Botschaft dazu: die Krippe steht quasi mitten in der Stadt - das Kind ist auch mitten unter uns geboren. Wir sangen gemeinsam einige Verse aus den Liedern "Ich steh' an deiner Krippen hier" und "Jauchzet, ihr Himmel", einfühlsam begleitet von Kreiskantor Cornelius Schneider-Pungs. Abgesehen vom wunderbaren Orgelspiel gab es auch nach der Andacht etwas zum Genießen: heißen Saftpunsch, Schmalzbrote und Gebäck. So war reichlich Gelegenheit zum Austausch.

In der dritten Andacht der Reihe - am 27. Dezember in Völksen (siehe Bild 3) - ging es ganz handfest um das Oberthema selbst: "... und Frieden auf Erden". Da in diesem Jahr ganz besonders des Beginns zweier Weltkriege gedacht wird (100 Jahre erster und 75 Jahre zweiter Weltkrieg), schilderte Pastor Reinhard Surendorff noch einmal die Geschichte des Weihnachtsfriedens von 1914 (http://www.dw.de/der-weihnachtsfrieden-von-1914/a-...) sowie die Geschichte "Nägel im Zaun" (http://www.sprachfuchs.de/index.php?menuid=34&repo...). Es gab außerdem Gelegenheit, nach vorne zu kommen und eine Kerze anzuzünden. Umrahmt wurde die Andacht u.a. von den schönen Weihnachtsliedern "Wisst ihr noch wie es geschehen?", "Es ist für uns eine Zeit angekommen"sowie "Weil Gott in tiefster Nacht erschienen, kann uns're Nacht nicht traurig sein".

Am Sonntagabend (28. Dezember) war die Heilige-Nächte-Gemeinde zu Gast in der wunderschönen Alferder Kirche St. Nicolai (Bild 4). Prädikantin Cornelia Metz erwähnte zu Beginn ihrer Predigt, dass sie einige Kinder gefragt hatte, was ihnen das Thema "Frieden" bedeutet. Deren Antwort: Frieden fängt zunächst einmal in der eigenen Familie an! Ausgehend vom Bergpredigt-Vers "Glückselig die Friedensstifter" (Matth. 5,9) wurde ein Bogen geschlagen von (Un-)Zufriedenheit im persönlichen Bereich über die aktuelle Flüchtlingsproblematik bis hin zur Jahreslosung für 2015: "Nehmt einander an, wie Christus euch angenommen hat, zu Gottes Lob" (Römer 15,7). Zum Abschlusslied "O du Fröhliche" bekamen alle Teilnehmenden Weihnachtskerzen (siehe Bild 1) in die Hand (und durften diese auch mit nach Hause nehmen).

Sehr einladend sah es am Abend des 30. Dezember bereits vor der Kapelle in Sorsum (bei Elze) aus - innen war es wie immer sehr gemütlich - fast Wohnzimmeratmosphäre. Auch ohne Instrumentenbegleitung bekam die Gemeinde an diesem Abend in dem fast voll besetzten Raum einen kräftigen Gesang hin. In der Andacht, die 3 Frauen aus der Gemeinde vorbereitet hatten, ging es u.a. um die vielen Fragen - z.B. ethische, aber eben auch ganz alltägliche - mit denen wir Menschen ständig konfrontiert werden. Wir müssen uns häufig entscheiden, obwohl wir das Gefühl haben, wir können es eigentlich gar nicht. Aber egal, welchen Weg wir einschlagen: Gott geht mit und trägt - auch durch Leid und Schuld, die aus manchen (Fehl)-Entscheidungen resultieren. Aus der Krippe leuchtet Gottes Licht. Zum Zeichen dafür wurden Teekerzen angezündet und durch die Reihen gegeben.

Die Reihe "Heilige Nächte" wird in den nächsten Tagen fortgesetzt und dauert noch bis zum 6. Januar 2015 (Link s. im ersten Abschnitt)
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