Julia Hoffmann siegt im Achter

Freude nach dem Sieg im Achter (Julia Hoffmann 2.v.l.)
Nach den guten Ergebnisse bei der Kleinbootüberprüfung auf dem Essener Baldeneysee (wir berichteten) wollten Julia Hoffmann und Elias Dreismickenbecker von der Rudergesellschaft Speyer auch bei der traditionsreichen „Hügelregatta“ in Essen ganz vorn dabei sein.
Bei der auf das Jahr 1901 zurückgehenden Hügelregatta in Essen wurde oft Geschichte geschrieben. Hier begann beispielsweise 2009 die Siegesfahrt des "Deutschland-Achter" die dann bis zum Olympiasieg 2012 andauerte. Alle zwei Jahre trifft sich die Weltelite des Rudersports zum Saisonauftakt in Essen. So gingen wieder rund 1.200 Ruderinnen und Ruderern aus mehr als 14 Nationen an den Start.
Für die Speyerer begann es jedoch mit einem Schrecken. Elias Dreismickenbecker konnte aufgrund einer Schulterverletzung, die er sich im Finale bei seinem zweiten Platz der Kleinbootüberprüfung zugezogen hatte, sein Boot zum Rennen im Leichtgewichts-Einer gar nicht erst zu Wasser lassen.
Julia Hoffmann dagegen legte sich nochmal richtig in die Riemen und ruderte am ersten Regattatag im Frauen-Vierer-ohne Steuermann B (19-23 Jahre) mit ihrer Zweier-Partnerin Karolina Farr, Mainzer RV, und den beiden Hanauerinnen Isabel Taeuber und Svenja Schomburg ein beherztes Rennen. Im Finale war das Quartett nach 7:58,63 Minuten im Ziel. Leider reichte es nicht ganz zu einem Medaillenplatz. Lohn der Mühe war der undankbare vierte Rang, mit der Genugtuung die weiteren vier Boote deutlich distanziert zu haben. Für den zweiten Renntag galt es für die Bundestrainer harte Entscheidungen zu treffen, denn es sollte der Deutschland-Achter der Seniorinnen B (19-23 Jahre) besetzt und gefunden werden. Ganz wichtig waren hier die bislang in der Saison gezeigten Leistungen, ganz besonders auch die Ergometer-Ergebnisse vom letzten Test in Leipzig. Aus Speyerer Sicht höchst erfreulich, dass Julia Hoffmann im Achter saß. Mit Marisa Staelberg, Svenja Leemhuis, Juliane Faralisch, Elisaveta Sokolkova, Maike Dütsch, Sophie Oksche, Lena Dankel und Steuerfrau Janina Kling lag sie bei der 500-Meter-Marke zwar noch vier zehntel Sekunden hinter dem führenden Boot zurück, aber schon bei Streckenhälfte war eine Führung von vier Sekunden gesichert, die bis ins Ziel auf mehr als fünf Sekunden anwuchs.
„Julia Hoffmann ist die erste Ruderin für die RG Speyer, die in einem DRV-Achter den ersten Platz verbuchen konnte, wir hoffen, dass dies ein weiterer Meilenstein auf dem Weg zur WM-Nominierung ist“, freuten sich die Speyerer Ruderer.
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