Elias Dreismickenbecker überzeugt bei Deutscher Kleinbootmeisterschaft bei den Männern

Elias Dreismickenbecker im Einer
Bei den Deutschen Kleinbootmeisterschaften im Rudern in Köln schaffte Junior Elias Dreismickenbecker von der Rudergesellschaft Speyer in der Männerklasse mit dem Einzug ins B-Finale eine faustdicke Überraschung.
In Rennen eins der Deutschen Kleinbootmeisterschaften über die 2000-Meter-Distanz war zunächst jedoch Julia Hofmann mit Ihrer Partnerin Karolina Farr vom Mainzer RV im Frauen-Zweier ohne Steuerfrau A am Start. Über zwei Mal Platz vier in Vor- und Hoffnungslauf startete das Duo im C-Finale und kam in einem spannenden Rennen im vollen Feld auf Rang fünf. Die Siegerinnen der Renngemeinschaft Ratzeburger RC/Bessel RC dominierten das Rennen vom Start weg, auch der zweite Platz für die Renngemeinschaft Dresdner RC/TU Dresden war früh klar vergeben. Um den dritten Platz mit ständig wechselnden Positionen kämpften drei Boote. Bei Streckenhälfte hatte sich das Duo Hoffmann/Farr auf Platz drei geschoben, fiel dann allerdings leicht zurück und kam letztlich drei Zehntel Sekunden hinter Potsdam/Leipzig auf Platz fünf ins Ziel.
Der Speyerer Junior Elias Dreismickenbecker wagte den Start im Leichtgewichts-Männer-Einer A und lieferte ein überraschendes Ergebnis ab. Schon Rang zwei in 7:30,25 Minuten im Vorlauf zeigte, dass er in der Topliga mitrudert, lediglich der spätere Deutsche Meister Lars Hartig von der Friedrichstädter RG war schneller. Ein erneuter zweiter Platz im Viertelfinale in 7:19,35 Minuten bestätigte, dass die Vorlaufleistung alles andere als ein Eintagsfliege war. Nur Max Röger, der spätere Sieger des B-Finales, vom RC Havel Brandenburg, konnte Elias Dreismickenbecker hinter sich lassen. Nach den Halbfinals war der Einzug ins B-Finale geschafft. Hier blieb Elias Dreismickenbecker bis zur 1000-Meter-Marke gut im Rennen, alle Boote waren innerhalb einer Bootslänge unterwegs. Auf der zweiten Streckenhälfte musste er dann doch den großen Leistungen Tribut zollen und fiel leicht zurück und wurde sechstes Boot. „Eine sehr große Leistung des noch jungen Speyerers“, war Trainer Martin Gärtner voll des Lobes.
Eingebettet in die Deutschen Kleinbootmeisterschaften fand die Leistungsüberprüfung der A-Junioren (17/18 Jahre) statt. Hier schickte Trainer Martin Gärtner den frisch zu den A-Junioren aufgestiegenen Marvin Degen als Leichtgewicht bei den „schweren Jungs“ an den Start. Das ausloten des Potentials für die Saison 2014 sollte sich lohnen. Insgesamt 53 Junioren stellten sich der Leistungsüberprüfung und Ranglistenqualifikation im Junior-A-Einer. Nach Vor- und Zwischenlauf hatte es Marvin Degen ins F-Finale geschafft, ruderte ein beherztes Rennen und kam auf Rang sechs.
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