Brief an meine Schwester Margret
Speyer: Margret B. | Hallo Margret, Schwesterlein,
du lebst so fern, ich bin allein.
Lebst zufrieden, fern in Speyer,
fehltest mir sehr bei meiner Feier.
Oftmals muß ich an dich denken,
erfreute mich an deinen Geschenken.
Ruf ich dich einmal an, tatü, tata,
ist nur der blöde Anrufbeantworter da.
Will tratschen über Weh, ja alte Zeiten,
an Treffen wie früher, die Freude bereiten.
Der einzig´ Trost, der bleibt mir heute nur,
ist Radfahren, Garten und Lehrter Natur.
Irgendwo, da lauert „Einer”, mit der Schippe,
ob ich nicht einmal doch vom Fahrrad kippe.
Mit meinen Macken und auch 75. Jahren,
muß ich seit kurzem, Elektro-Fahrrad fahren.
Nun Schluss mit diesen negativen Gedanken,
ich muss da durch und darf nicht wanken.
Du trifft´s besser, denn du bist eine Frau,
die leben länger Schwester, ich weiß es genau.
Dein Bruder Jürgen



Mit dem Aktivieren des Buttons erlauben Sie einen begrenzten Datenaustausch mit Facebook. Mehr dazu rechts unter .