Spaß und Spannung bei Speyerer Kirchbootregatta - Kanuten siegen und zeigen wie gerudert wird

Siegerfreude
Mittlerweile hat sich die Speyerer Kirchbootregatta fest als Kultveranstaltung in den Kalendern von Vereinen, Verbänden, Parteien, Firmen und Hobbymannschaften einen festen Platz erobert. So war es auch in diesem Jahr. Erneut mussten die bei der Anmeldung zu spät Gekommenen auf das nächste Jahr vertröstet werden. Mit einer massiven Investition in gleich zwei neue Kirchboote, die „Twins (Zwillinge), hatte die Rudergesellschaft Speyer zudem die Voraussetzungen geschaffen, dass die Rennen noch mehr Spaß machen würden. Erstens sind die Boote absolut identisch gebaut, damit gleich schnell und zweitens von zehn Sportlern zu rudern, sodass die Mannschaften auch tauschen konnten. Drittens und am wichtigsten, die Laufzweiten reduzieren sich aufgrund der schnelleren Boote um mehr als 20 Prozent gegenüber den Vorjahren, damit wurden die Rennen noch spannender.
In den ersten beiden Vorläufen ging es darum möglichst schnelle Zeiten zu rudern, die addiert wurden und über die Summe die acht Viertelfinalisten bestimmten. Es gab spannende, hart umkämpfte Rennen. Die Ruderer der RGS stellten wieder erfahrene Steuerleute ab, um im in diesem Jahr aufgrund des niederen Wasserstandes sehr engen Floßhafens absolut faire Rennen zu garantieren. Einmal mehr zeigte sich, dass insbesondere Technik und Harmonie in der Mannschaft über Sieg und Niederlage entscheiden, so wurden viele Männermannschaften von Mixed-Mannschaften geschlagen.
Ins Viertelfinale schafften es: Tyco, Kanuclub, Schützengesellschaft, St. Marien, FV Berghausen, Stadtwerke Powermixx, die Schdädische und Landesbetrieb Mobilität. Da alle acht Mannschaften in der Summation der Vorlaufzeiten sich nur um maximal sechs Sekunden unterschieden, die Schnellsten „Tyco“ wiesen 1:20,96 Minuten und der LBM als Achter 1:26,94 Minuten auf, das versprach Spannung pur in den Finalrennen. So kam es auch. Mit knappen Siegen kämpften sich der Kanuclub, die Stadtwerke Powermixx, Tyco und St. Marien ins Halbfinale. Für die beiden Letztgenannten war hier dann Schluss. Obwohl St. Marien im Halbfinale ganz knapp, mit nur einer Sekunde Rückstand ausschied, bedeutete dies für das einzige ins Halbfinale vorgedrungene Mixed-Boot, den ersten Rang in der Mixed-Wertung. Angefeuert von den vielen Zuschauern am Ufer des Floßhafens gingen der Kanuclub und die Stadtwerke im Finale zum fünften und letzten Mal auf die 200-Meter-Strecke. Bord-an-Bord näherten sich die Boote der Ziellinie, das Wasser spritzte, immer wieder gab es kleinere technische Unsauberkeiten, die die Mannschaften noch mehr motivierten. Am Ende hatte der Kanuclub die Bootsspitze vorn und den Sieg bei der achten Speyerer Kirchbootregatta sicher.
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