Impressionen aus Rothenburg o.d.Tauber

Wenn man mit dem Fahrrad aus dem Taubertal nach Rothenburg kommt, sieht man andere Dinge wie der Tourist der mit dem Bus angereist. Das sind zu 90 Prozent geschätzt alles Chinesen. Die Japaner waren in den letzten Jahrzehnten dort und jeder Japaner kennt nun Rothenburg.
Es ist schon seltsam, welche deutsche Kultur den Touristen vorgeführt wird. Ganze Gruppen geraten, 5 Minuten vorher mit roten hoch gehaltenen Täfelchen hergetrieben, in Ekstase, wenn sich an einer Fassade am Rathausmarkt um 12 Uhr drei kleine Fensterchen öffnen und Figuren mit Bierseidel sichtbar werden.
Jeder zweite Chinese hat eine Selfi Stange in rosa oder gelb bei sich. Sie müssen unglaublich viele Speicherkarten mitgebracht haben.

Weit außerhalb von Rothenburg findet man den Hochzeitwald. Ganz ohne Touristen.
Hier pflanzt jedes Paar das im Ort geheiratet hat einen Obstbaum.

Die Alpackaherde ist ein beruhigender Anblick nachdem man die Altstadt verlassen hat.

Verwundert blickte ich auf das Schild vom ASV. Da soll tatsächlich ein Wagemutiger von der Schanze 37 Meter weit gesprungen sein. Und das mit der Skyline von Rothenburg vor sich. Da ist Innsbruck garnichts gegen.
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Manfred W. aus Nebra (Unstrut) | 01.09.2015 | 07:15  
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