Noch liegt das Segelschulschiff „Greif“ im Rostocker Stadthafen

Die „Greif“ kann im Stadthafen von Rostock noch bis Ende März 2016 als maritimer Veranstaltungsort genutzt werden. Foto: Helmut Kuzina
Rostock: Schnickmannkai | Anfang Dezember 2015 machte das Segelschulschiff „Greif“ im Stadthafen von Rostock fest, um hier zu überwintern und zugleich für die Universitäts- und Hansestadt Greifswald sowie für sich zu werben.

Im April 2016 wird die „Greif“ wieder nach Greifswald zurückkehren und zunächst im Hafen Ladebow anlegen, weil die Zufahrt des Rycks versandet ist und noch nicht ausgebaggert wurde. Erst im Juni soll dann der Liegeplatz für das Schiff an der Wiecker Mole so weit hergerichtet sein, dass die „Greif“ ihren Platz an der Südmole wieder anfahren kann.

Zur Geschichte: Der Zweimaster wurde als einziges Hochseesegelschiff der DDR im Jahre 1951 erbaut und hatte die Bezeichnung „Wilhelm Pieck“ (damals DDR-Staatspräsident) erhalten. Seinerzeit war das Segelschulschiff hauptsächlich auf der Ostsee unterwegs und steuerte Häfen in Polen und der damaligen UdSSR an.

Nach der Wende erreichte eine Initiative unter dem Motto „Das Schiff bliwt hier“, dass die Stadt Greifswald das Schiff übernahm, in „Greif“ umbenannte und gründlich modernisierte.

Seither kreuzt die „Greif“ wieder regelmäßig über die Ostsee, allerdings anders als zu damaligen DDR-Zeiten, denn heutzutage darf jeder mitsegeln.

Januar 2016, Helmut Kuzina
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