Edelgard Moers, Der Lutheraner / Der Weg der Embacher - Zwei hochinteressante und historisch bedeutsame Bücher

Der Lutheraner (Foto: http://www.verlag-heike-wenig.de/)
 
Der Weg der Embacher (Foto: http://www.edelgardmoers.de/)
Goldegg (Österreich): Salzburger Land / Gut Großenberg |

Der Lutheraner

Der Bergbauer Rupert Embacher bewirtschaftet das Gut Großenberg als Lehnsmann für den Erzbischof von Salzburg. in seinem alltäglichen Leben wird er von der Obrigkeit unterdrückt und kontrolliert. Seine Eheschließung wird willkürlich hinausgezögert und die Beerdigung seines Vaters auf dem Dorffriedhof wird ihm verweigert, weil er, wie auch weitere Dorfbewohner, der Lehre des Martin Luther anhängen. Ein neu gewählter Erzbischof verfolgt ein ehrgeiziges Projekt. Er will das Land von dem angeblich falschen Glauben säubern und in ein rein katholisches Land verwandeln. Rupert und seine Familie sowie andere Bergbauern sollen aus dem Land gewiesen werden oder sie müssen sich zur heiligen römischen Kirche bekennen.

Die Autorin erzählt in dem Buch von den Höhen und Tiefen im Leben eines Bergbauern im 18. Jahrhundert, der Verluste erleiden und Demütigungen ertragen muss, nur weil er seinen Glauben leben will.
[Klappentext]

Edelgard Moers, Der Lutheraner - Ein historischer Roman | 232 Seiten | HW-Verlag | Dorsten 2014 | ISBN-13: 978-3-932801-65-5

Der Weg der Embacher

In desem Buch schildert die Autorin den dramatischen Weg der Embacher, die zweimal aus ihrer Heimat vertrieben wurden: 1732 aus dem Salzburger Land, weil sie der evangelischen Konfession angehörten, und 1945 aus Ostpreußen, weil sie Deutsche waren. Die Embacher, wie viele andere auch, mussten weite Strecken meist zu Fuß zurück legen und in einer fremden Gegend wieder neu beginnen.

Kaum eine Familiengeschichte ist über so viele Generationen erhalten. Die Autorin hat durch ausführliche Recherche in Archiven und Befragungen von Zeitzeugen und Experten viele Einzeldaten zu einem Gesamtbild zusammengetragen. Diese Familiengeschichte ist nicht nur auf einen Ort begrenzt, sondern hat immer wieder unterschiedliche Schauplätze. Sie beginnt im 12. Jahrhundert in den Alpen, als der Embach-Bauer den Händlern, die auf dem Weg von Venedig nach Augsburg waren, eine Herberge bot, auf diese Weise Neuigkeiten erfuhr und dadurch auch in seinem Denken angeregt wurde, und endet neunhundert Jahre später in unserer Zeit am Rande des Ruhrgebiets nach der Öffnung der Grenzen in einem großen Europa.
[Klappentext]

Edelgard Moers, Der Weg der Embacher - Eine Familiengeschichte über achtzehn Generationen im Kontext der sozialen und politischen Entwicklung | 215 Seiten | HW-Verlag | Dorsten 2002 | ISBN 3-932801-41-5

Die Bücher sind vom Verlag oder über örtliche Buchhandlungen oder von Buchdiensten zu beziehen.

Die Autorin

Edelgard Moers, Dr. phil., ist Lehrerin, Autorin von Schul- und Fachbüchern. Mit ihrem Mann wohnt sie in Dorsten.
http://www.edelgardmoers.de/
http://www.lwl.org/literaturkommission/alex/index....

Lesungen

http://www.edelgardmoers.de/lesungen/

Rezensionen

Buchneuerscheinung "Der Lutheraner"
http://www.wallstreet-online.de/nachricht/7081972-... [= http://www.pressetext.com/news/20141015014 ]
Dr. Ulrich Malchau, Die vergessene Vertreibung
http://www.kirche-emden-leer.de/dms/kirchenkreis_l... *)
Autorenlesung "Der Lutheraner" in Wittenberg
http://www.luther2017.de/fr/veranstaltungen/26668/...

*) Hier ist der Name "Schnaitberger" erwähnt. Richtig muß es Josef Schaitberger heißen:
http://www.deutsche-biographie.de/sfz77936.html
http://www.salzburg.com/wiki/index.php/Joseph_Scha...

Über diese Seite ...

http://www.myheimat.de/rinteln/profile/joachim-r-3...
... finden Sie interessante Hinweise zu verschiedenen Themen, u. a. zu sowohl aktuellen als auch historischen Informationen zur Salzburger Emigration sowie zu den Salzburger Emigranten und ihren Nachkommen, auch im Hinblick auf familienkundliche Forschungen.
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