800 Jahre Stattaus. Beitrag zur Entwicklung einer alten prußischen Familie [mit vielen ostpreußischen - auch salzburgischen - Beziehungen]

Titel (Foto: www.winterwork.de)
 
Rückseite (Foto: www.winterwork.de)

Wolfgang Stadthaus, 800 Jahre Stattaus

Werden, Wandel, Wirken und das Band eines nadrauischen Geschlechts. Beitrag zur Entwicklung einer alten prußischen Familie von den belegbaren Anfängen bis in die Gegenwart, mit einem Geleitwort von Gabriele Bastemeyer
Edition Winterwork, 576 Seiten, kart.,
ISBN 978-3-86468-190-5

In der Völkergeschichte war es ein einmaliger Vorgang, dass die überwiegend deutschen Sieger den Namen der prußischen Besiegten annahmen. Dies geschah, als 1525 der Hochmeister des Deutschen Ordens Albrecht von Brandenburg den Ordensstaat auf Rat von Martin Luther in das weltliche „Herzogtum Preußen“ wandelte. Eingebettet in die prußische Geschichte und Umwelt wird die Entwicklung des Geschlechts Stattaw – Stattaus – Stadthaus geschildert. Der Verfasser versucht, die gemeinsamen Verhaltensweisen und Wesenszüge der Ahnen zu ergründen, um diese den heute Lebenden bewusst werden zu lassen. [Verlagstext)

Geleitwort von Gabriele Bastemeyer

"Das vorliegende Buch erzählt die Geschichte der Familie STADTHAUS von den prußischen STATAW, die schon im 16.Jahrhundert quellenmäßig in den späteren Kreisen Labiau und Wehlau in Ostpreußen nachgewiesen werden, bis zur Gegenwart. Vom Beginn des 17.Jahrhunderts bis zum Ende des 2.Weltkriegs wird die spannende Reise von Ostpreußen bis nach Berlin, mit Beziehungen zum Salzburgischen, immer lebendiger und konkreter.
Ich wünsche mir sehr, dass jeder Leser erkennt, wie viel Energie und Durchhaltevermögen, wie viel Fleiß und wie viel Sachverstand, aber auch wie viel Mut und Liebe zu den Menschen dazu gehören, eine so umfassende Familiengeschichte zu schreiben, sich einzulassen auf das Abenteuer, in den eigenen Vorfahren Menschen mit ihren Stärken und Schwächen zu sehen, sich mit ihnen auseinanderzusetzen und dann behutsam ihr Leben festzuhalten. Ich denke, in unserer heutigen Zeit, in der niemand wirklich Zeit hat, kann nur ein Mensch, der sich auf die Werte seiner Vorfahren besinnt und der das Ziel hat, die Familie zusammenzuhalten, eine so gewaltige Arbeit leisten. Wenn diese Arbeit auch noch Vergnügen bereitet und dann professionell gestaltet vorliegt, wunderbar!
Es ist eine wissenschaftliche Tatsache, dass in jedem Menschen eine Spur von Sternenstaub enthalten ist. Die Nachkommen der Familie STADTHAUS haben das große Glück, nachvollziehen zu können, dass in jedem von ihnen vielleicht auch noch ein wenig von einem naturverbundenen, friedvollen und gastfreundlichen Prußen steckt. Sie können dank der alten Archivalien ebenso wie dank der vielen Fotos im Leben ihrer Vorfahren wie in einem Bilderbuch des Lebens blättern, das ihnen Kraft und Hilfe für ihr eigenes Leben geben mag. Die jahrhundertelange Geschichte dieser Familie ist die Geschichte vieler einzelner Menschen. „In jedem ist etwas Kostbares, das in keinem anderen ist“ (Martin Buber).
Über die biographischen Daten hinaus interessiert den Verfasser das Gemeinsame, das Verbindende zwischen den Generationen: äußerlich die lange Sesshaftigkeit bis um 1900, Zielstrebigkeit und Fleiß, ein daraus resultierender gewisser Wohlstand und Konservatismus in der Familie. Innerlich eine Spannung zwischen hohen Anforderungen an sich selbst und die anderen und die Reaktion der Umwelt darauf. Ein manchmal etwas sprödes, aber solides Wesen. Kreativität, Liebe zum Detail, Verantwortungsbewusstsein und immer weiteres Streben nach Vollkommenheit, beim Bauern wie beim Ingenieur bestimmen das Handeln.
„Was du ererbt von deinen Vätern, erwirb es, um es zu besitzen.“ Vor 45 Jahren grübelte ich im Mädchengymnasium von Bregenz verzweifelt über meinem schriftlichen Abiturthema. Ich glaube, die Familiengeschichte Stadthaus ist ein guter Beweis für die Wahrheit dieser Aussage von Johann Wolfgang von Goethe."

Deutsche Nationalbibliothek

http://d-nb.info/102377903X

Dieses Werk ist unter Angabe der ISBN 978-3-86468-190-5 auch über jede Buchhandlung und über Buchdienste erhältlich.
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Werner Szramka aus Lehrte | 05.11.2015 | 16:50  
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Joachim R aus Rinteln | 05.11.2015 | 17:47  
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