methodistische Theologische Hochschule Reutlingen

Reutlingen: Theologische Hochschule |

THR erhält unbefristete Akkreditierung

Das baden-württembergische Wissenschaftsministerium hat der Theologischen Hochschule Reutlingen die unbefristete staatliche Anerkennung zugesprochen.


Die Theologische Hochschule Reutlingen (THR) der Evangelisch-methodistischen Kirche (EmK) hat jetzt vom baden-württembergischen Wissenschaftsministerium die staatliche Anerkennung ohne Befristung erhalten. Entsprechend den Vorgaben des baden-württembergischen Landeshochschulgesetzes waren die Leitungsstrukturen der Hochschule in den vergangenen Jahren angepasst worden. Daraufhin erhielt die THR nun die unbefristete staatliche Anerkennung. »Wir sehen in der nun ohne Befristung ausgesprochenen staatlichen Anerkennung eine Würdigung unserer Arbeit in Lehre und Forschung«, erklärt Roland Gebauer, Professor für Neues Testament und Rektor der THR. »Außerdem«, so Gebauer weiter, »sehen wir darin eine Verpflichtung, den beschrittenen Weg weiter zu verfolgen«.

Die Prüfung der Institution war durch den Wissenschaftsrat der Bundesrepublik Deutschland vorgenommen worden. Damit soll die Qualität der Ausbildung und die Vergleichbarkeit der angebotenen Studienabschlüsse erreicht werden. Zweimal hatte sich die THR einer Begehung durch den Wissenschaftsrat gestellt. Zunächst zur Erstakkreditierung und ein zweites Mal, um die jetzt ausgesprochene unbefristete Anerkennung zu erhalten. Darüberhinaus ist in regelmäßigen Abständen eine Akkreditierung der Studiengänge erforderlich, die in der THR von einer privaten Agentur bisher zweimal mit dem Erreichen der Anerkennung durchgeführt wurde. Aktuell plant die THR einen neuen berufsbegleitenden Studiengang »Christliche Spiritualität im Kontext verschiedener Religionen und Kulturen«, für den sie ebenfalls die Akkreditierung beantragt. Der neue Studiengang soll im Herbst des kommenden Jahres für das dann beginnende Wintersemester 2017 angeboten werden.

Aufgrund der Vorgaben durch das baden-württembergische Landeshochschulgesetz wird die THR seit Sommer 2015 von einem Hochschulrat sowie dem Senat und dem aus drei Personen bestehende Rektorat geleitet. Nach knapp einem Jahr mit der neuen Struktur liegen erste Erfahrungen vor, die erkennen lassen, dass der Übergang vom früheren Verwaltungsrat zum Hochschulrat erfolgreich bewältigt werden konnte. Der mit zwölf Personen besetzte Hochschulrat befasst sich mit strategischen Fragen wie Zukunftsentwicklung und Finanzen. Im Senat werden die akademischen Belange Forschung, Lehre und Studium behandelt. Er setzt sich aus der Professorenschaft, drei Vertretern der Studentenschaft und weiteren an der Hochschule beschäftigten Personen zusammen. Die Verantwortung für das Alltagsgeschäft liegt im Rektorat, das von Roland Gebauer als Rektor der Hochschule sowie Michael Nausner, Prorektor und Professor für Systematische Theologie, und Holger Eschmann, Professor für Praktische Theologie, gebildet wird.

Weitere Informationen: Die Theologische Hochschule Reutlingen (THR) ist als Einrichtung der Evangelisch-methodistischen Kirche in Deutschland, Österreich und der Schweiz die international ausgerichtete Studienstätte des deutschsprachigen Methodismus. Sie ist eine staatlich anerkannte Hochschule und verleiht die international anerkannten Studienabschlüsse Bachelor of Arts (B.A.) und Master of Arts (M.A.) in Theologie. Das Theologiestudium kann in Vollzeit oder berufsbegleitend als Aus- und Fortbildung absolviert werden und ermöglicht den hauptamtlichen Dienst in der weltweiten Evangelisch-methodistischen Kirche und in anderen Kirchen. Ebenso qualifiziert die Hochschulausbildung für weitere Berufsfelder innerhalb und außerhalb des kirchlichen Kontextes wie z.B. Diakonie und Sozialwesen, Lehrtätigkeiten in der Mission, Verlagswesen, Journalismus, Personalführung, Beratung. Die Hochschule unterhält Kooperationen mit anderen Hochschulen im In- und Ausland sowie eine Vielzahl innerkirchlicher und ökumenischer Kontakte.

Im Internet ist die neue Hochschule unter www.th-reutlingen.de zu finden.

Auch dieser Bericht stammt von der Pressestelle der Evangelisch-methodistischen Kirche in Deutschland.
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