Ziegenmilch - biologisch eine besonders wertvolle Flüssigkeit!

von Kirsten Steuer aus Pattensen | am 09.08.2009 | 7041 mal gelesen | 26 Kommentare | 5 Bildkommentare | 3 Bilder
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Unsere erste trinkbare, selbstgemolkene Ziegenmilch - überwiegend von Nanni. (Die allererste hat Kletto bekommen, da Nanni in den Melktopf gelatscht ist).
 
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Ein abendlicher Schlummertrunk - köstlich!!! (und gesund auch noch!)

Pattensen: Oerie | Seit ein paar Tagen gewöhnen wir unsere drei Ziegenmütter und uns an das Melken.
Angefangen haben wir mit Nanni, da sie mit nur einem Kind die meiste Milch übrig haben müsste. Am nächsten Tag nahmen wir noch Hanni hinzu, da ihre Zwillinge am ältesten vom Nachwuchs sind und am längsten keine Muttermilch mehr bräuchten. Seit vorgestern melken wir auch Lieselotte, die erstaunlicher Weise bisher die meiste Milch gibt.
Zur Produktion von Frischkäse reicht die Gesamtmenge allerdings nicht, da wir alle Lütten noch Säugen lassen, soviel sie mögen.
Heute Abend wird es aber schon für jeden von uns ein großes Glas Ziegenmilch geben - lecker, ich freue mich schon darauf!

Ziegenmilch verfügt in hohem Maße über
* die Eiweiß-Substanzen Kasein, Gobulin und Albumin,
* die Spurenelemente Kupfer, Zink, Phosphor, Bor, Titan, Vanadium und Chrom,
* die Mineralstoffe Calcium, Kalium, Natrium und Magnesium.
* die Vitamine A, B1, B2, C, D und E.
Ziegenmilch enthält wesentlich mehr Vitamin A als Kuhmilch. Das Vitamin A liegt bereits fertig darin vor, nicht in seiner Vorstufe als Provitamin (Beta-Carotin; wie bei der eher gelblichen Kuhmilch).

Außerdem weist Ziegenmilch, im Vergleich zu Kuhmilch, ein Vielfaches an Vitamin D auf. Dieser hormonähnliche Stoff hat bekanntlich große Bedeutung für die Ausbildung des Skelettsystems (Rachitis-Prophylaxe).

Ziegenmilch wirkt stoffwechselbelebend.
Die Fette werden nicht im "Speckgürtel" abgelagert und spielen bei der Entstehung von Herz-Kreislauf-Krankheiten (Arteriosklerose, Herzinfarkt) keine Rolle! Vielmehr senken sie den Cholesterinspiegel und schützen damit die Herzkranzgefäße.
Ziegenmilch eignet sich deshalb auch besonders für all jene, die abnehmen oder zumindest nicht an Gewicht zulegen wollen.

Die Ziegenmilch ist die an Spurenelementen und Mineralstoffen reichste Milch (In Struktur und Aufbau ist sie der Muttermilch sehr ähnlich).

Die Ziege galt in der Volksheilkunde schon immer als Helfer gegen Krankheiten.

Das Zusammenspiel der Inhaltsstoffe (88,6% Wasser, 3,9 % Kohlenhydrate, 3,7 % Fett, 4,2% Eiweiß, 0,8% Mineralstoffe) macht die Ziegenmilch zu einem ganz speziellen Elixier, das
* die einzelnen Zellen kräftige
* gegen Asthma helfe
* gegen Lungenerkrankungen helfe: Ziegenmilch gilt seit langem als Hausmittel dagegen und wurde intensiv für TBC-Nachsorge an Lungenheilstätten verwendet.
* die Durchblutung der Haut und der die Gelenke versorgenden Blutgefäße fördere. Wenn man eine Woche lang jeden Tag einen Liter Ziegenmilch trinke, glätte sich die Haut und die Faltentiefe werde verringert.
* gegen Hautstörungen wirke: gegen Hautrötungen, Neurodermitis und schwerwiegende Hautausschläge einreiben.
* die körpereigene Immunabwehr stimuliere und kräftige
* zellaufbauende und zellerneuernde Wirkung habe, dadurch den Körper jung erhalte und lebensverlängernd wirke: Man hat in der Ziegenmilch Ubichinon 50 gefunden. Diese hochwertige Verbindung enthält eine große Anzahl von Sauerstoff-Atomen, die die Zellatmung aktivieren und das Leben der Zellen verlängern. Ubichinon 50 ist für die gesunde Zellfunktion notwendig. Dadurch tituliert man die Ziegenmilch auch als Jungmacher (Antigeriatricum).
* krebsverhütend wirken soll: Es wurde nachgewiesen, dass eine Ziege niemals an Krebs erkranken kann, da es in ihrem Organismus etwas gibt, was die Zelle gegen Krebsanfälligkeit stärkt.
* Zellen vor Umwelt-Risikofaktoren und damit eine Reihe von Erkrankungen schütze. Ziegenmilch - regelmässig zugeführt - soll die Zellen vor äußeren Angriffen und sogenannten Risikofaktoren wie Zigarettenrauch, Umweltgiften, Giften in den Nahrungsmitteln, Giften, die in unserem Körper entstehen und den Vorgang des Alters forcieren, schützen. (sog. 'freie Radikale')
* die Nerven stärke und beruhige: Der regelmäßige Genuß von Ziegenmilch führe zum Abbau nervöser Störungen.
* Streßfolgen und Angstzustände mindere
* die Konzentration fördere
* verdauungsfördernd sei und nervöse Verdauungsstörungen beseitige
* erfolgreich sei bei Colitis (Dickdarmentzündung): Regelmäßiges Trinken von Ziegenmilch wirke sich positiv auf sensible Magen- und Darmsituationen aus. Die sehr feine Verteilung des Milchfettes bewirke eine gute Verträglichkeit. Deshalb wird unter anderem bei Magen- und Darmerkrankungen vorzugsweise auf Ziegenmilch zurückgegriffen.

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Karola M. aus Peine am 09.08.2009 um 14:44 Uhr  
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Kirsten Steuer aus Pattensen am 09.08.2009 um 14:52 Uhr  
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Dieter Goldmann aus Seelze am 09.08.2009 um 15:18 Uhr  
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Kirsten Steuer aus Pattensen am 09.08.2009 um 21:32 Uhr  
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Kirsten Steuer aus Pattensen am 26.09.2010 um 12:19 Uhr  
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Manfred Wittenberg aus Nebra (Unstrut) am 11.09.2011 um 07:32 Uhr  
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