Der große Rausputz – Die Müllsammelaktion in Koldingen.
Pattensen: Koldingen | Unter der Schirmherrschaft von Regionspräsident Hauke Jagau hatte der Koldinger Ortsbürgermeister Heinrich Lindenberg mit dem Ortsrat und „aha“ zum großen Frühjahrsputz eingeladen.
Die Koldinger Feuerwehr, Jugendfeuerwehr, der Koldinger Sportverein und die Jugendgruppe der Kapellengemeinde waren neben dem Ortsrat vertreten. Über 32 Leute hatte ich gezählt, das macht fast 5 Prozent unserer Dorfbevölkerung.
Das ist doch nicht unser Müll.
Das machen die . . . doch weg.
Guck dir das mal an.
Wer hat das denn da hingeschmissen?
Wie kommt denn hier McDonald’s Müll her?
Wer macht denn sowas?
Das hatte man sich öfter beim einsammeln gefragt. Wenn man aber nicht zupackt, bekommt man den Müll nicht weg. Der Schnee war gerade rechtzeitig getaut und hatte manche Überraschung frei gegeben. Wir waren in zwei Sammelgruppen eingeteilt und zogen durch unser Dorf, an der Bundesstraße und am Wanderweg lang. Das Resultat war verblüffend. Mit so viel Müll hatten wir nicht gerechnet. Der Graben an der Bundesstraße scheint zum Abfallplatz der Autofahrer geworden zu sein. Feuerzeuge die nicht mehr gebraucht werden, leere Dosen und Flaschen, alles was sonst im Auto oder LKW stört, bis zum BH, wir haben es gefunden und entsorgt. Unser Buswartehäuschen schien auf der Rückseite zu einem Pennersammelplatz geworden zu sein, wo selbst Sperrmüll und alte Malergebinde gefunden wurden. Das hatte doch erstaunt. Voller Stolz präsentierte die Feuerwehrjugend die neuen Trophäen. Letztendlich konnte Ortsbürgermeister Lindenberg einen vollen Treckerwagen einfahren. Das anschließende Buffet, von seiner Frau Elke angerichtet, hat dann doch allen geschmeckt.
Weiterveröffentlichungen:
Oerie und Hüpede hatten eigentlich auch für heute geplant, wurde aber verschoben auf den 27. März.
Es müsste einen Zauberstab geben und wenn man damit den Müll berührte, müsste der vor die Tür des Entsorgers fallen. Manche kämen da sicher garnicht mehr aus ihrem Haus, aber auch das würde die nicht stören. Die Aktionen sind notwendig und schön, wenn die Kinder es freiwillig mit tun.






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