BI "Für Osterode" begrüßt aktuelle Planungen zur Entlastung der Lindenberghalle

Blindenheim Osterode (Ansicht vom Parkplatz) (Foto: BI Für Osterode)
 
Blindenheim Osterode Rückansicht (Foto: BI Für Osterode)
Osterode. Die Vertreter der Bürgerinitiative „Für Osterode“ e.V. begrüßen die Planungen, mit der Unterbringung von Flüchtlingen im ehemaligen Blindenheim die Lindenberghalle perspektivisch zu entlasten.

Anfrage der BI bereits im August gestellt

Bereits im August 2015 hatte Renate Heider-Braun, die Vorstandsvorsitzende des Vereins „Haus Sösetal“ e.V. auf Anfrage des Pressesprechers der BI per E-Mail zugesichert, das Vorhaben der zeitweiligen Unterbringung von Flüchtlingen im ehemaligen Blindenheim zu diskutieren. „Wir freuen uns sehr, dass nun Gespräche mit dem Blindenverband Niedersachsen über die Liegenschaft begonnen worden sind“, so Jon Döring, „vor dem Hintergrund der kalten Jahreszeit und des verständlichen Wunsches von Vereinen und Schulen, die Lindenberghalle bald wieder für den Übungsbetrieb nutzen zu können, wäre die Nutzung des Blindenheimes für alle Beteiligten eine positive Lösung.“ Jon Döring, der selbst als ehrenamtlicher Asylpate Flüchtlinge aus Syrien betreut, hofft, dass schnell eine Einigung gefunden werden kann: „Angesichts der großen Hilfsbereitschaft in Osterode bin ich zuversichtlich, dass die Verwaltung, die Hilfsorganisationen und ehrenamtliche Helferinnen und Helfer gemeinsam im ehemaligen Blindenheim viel erreichen können, wenn alle an einem Strang ziehen.“

Sprachkurse und Unterstützung der Ehrenamtlichen gefordert


„Wir bitten alle, die etwas Zeit erübrigen können und sich noch nicht engagiert haben, sich ehrenamtlich einzubringen“, so Bernd Hausmann von der BI, „aber wir erwarten auch von Verwaltung und Politik umfassende Hilfen für die ehrenamtlich Tätigen.“ Es fehle beispielsweise noch immer am Angebot eines Arabisch-Sprachkurses an der Volkshochschule in Osterode. „Viele Flüchtlinge sprechen kein Deutsch und nur wenig Englisch. Nicht immer stehen Übersetzerinnen und Übersetzer zur Verfügung, von daher wäre es sinnvoll, Asylpaten das Angebot eines Sprachkurses zu machen. Es ist allerdings unzumutbar, von den Ehrenamtlichen zu erwarten, dass sie dafür nach Göttingen fahren“, so Bernd Hausmann, „hier muss zügig gehandelt werden.“ Erforderlich sei die Realisierung eines Sprachkursangebotes seitens der VHS oder über STARQ, das wohnortnah und für die Paten kostenneutral ist.“

Infoveranstaltungen geplant

Während die BI ihre kommende Informationsveranstaltung am 5. November ab 19 Uhr dem Thema Eco-Bus widmet - eingeladen sind Carolin Hoffrogge vom Max-Planck-Institut Göttingen und Jens Rowold vom Verein „Bürgerbus Westerstede e.V.“ - wird sich die Veranstaltung im Dezember dem Flüchtlingsthema widmen. „Auch hier werden wir kompetente Referentinnen und Referenten gewinnen und hoffen, dass bis dahin weitere Details der Planungen bekannt werden“, sagt Klaus-Richard Behling von der BI, „wir freuen uns auf interessante Gespräche mit allen Interessierten im Da Capo!“


BI „Für Osterode“ e.V.
1. Vorsitzender Bernd HausmannTel. (05327) 4603
Pressemeldung vom 21.10.2015
www.für-osterode.de
1
2
Diesen Mitgliedern gefällt das:
Information zu Weiterempfehlungen Einstellungen für Weiterempfehlungen
 auf anderen WebseitenSenden
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.