Pilotprojekt Klabeeki startet erfolgreich in Neusäß, Kreissparkasse leistet finanzielle Unterstützung

Nach dem erfolgreichen Auftritt. Richard Fank (links) und Hansjörg Durz (rechts) mit Angelika Jekic und den Klabeeki-Schülern.
Trommeln, Tanzen, Singen und Klavierspielen. Die Techniken beim Projekt Klabeeki (Klavierunterricht für beeinträchtigte Kinder) in der Sing- und Musikschule Neusäß sind vielseitig. Wie vielseitig, davon konnten sich die Gäste bei einer offenen Stunde, die im Rahmen der Aktionswoche der Musikschule stattfand, selbst ein Bild machen. So trugen die jungen Musiker zum Beispiel Rhythmusübungen auf afrikanischen Trommeln, fröhliche Melodien am Klavier und kleine Musikstücke mit den Klangstäben gekonnt und begeistert vor. Eine Begeisterung, die ansteckend wirkte, und die Gäste spontan zum Mitsingen anregte.
Zwei Gruppen mit jeweils drei Kindern unterrichtet Angelika Jekic, Leiterin der Sing- und Musikschule Neusäß, jede Woche im alten Rathaus. Die Kinder erfahren hier ein Gefühl für Rhythmus, bewegen sich zur Musik, singen gemeinsam und lernen das Klavierspielen. Ein Projekt, das in dieser Form einmalig in der Region Schwaben/Augsburg ist. Die Idee dafür hat Angelika Jekic von ihrer früheren Wirkungsstätte an einer Mainzer Musikschule mitgebracht, wo das Projekt sehr erfolgreich lief und noch läuft. Die miriam-Stiftung verlieh Angelika Jekic für „Klabeeki“ vor kurzem den Förderpreis InTakt in Dortmund. Mit diesem Preis werden Projekt ausgezeichnet, die der Förderung und persönlichen Weiterentwicklung von Menschen mit Behinderung dienen und die das Miteinander von Menschen mit und ohne Behinderung forcieren.
Ein Konzept, bei dem die Kreissparkasse Augsburg mit Freuden mitzieht. „Klabeeki ist eine tolle Sache“, sagte Richard Fank, Vorsitzender des Vorstands, bei der offenen Unterrichtsstunde. Er sah es als Aufgabe der Kreissparkasse an, solche Projekte zu unterstützen. Mit ihrem Zuschuss von 2700 Euro hat die Kreissparkasse die Finanzierung des Projektes für das erste Jahr gesichert. Ebenfalls Unterstützung gab es von der Stadt Neusäß. Dafür bedankte sich Bürgermeister Hansjörg Durz bei den Stadträten, die das Engagement und die Ideen der Musikschule mitgefördert haben. „Wir sehen heute, wie toll diese Ideen umgesetzt werden“, sagte er und beglückwünschte Angelika Jekic dafür, dass sie in ihrem Vorhaben, ganz Neusäß zu „musikalisieren“ wieder einen Schritt weiter ist.
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Weiterveröffentlichungen:

myheimat-Stadtmagazin neusässer | Erschienen am 26.03.2010
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