Zeitzeugen im Park des Schlosses Kromsdorf

Heute besuchte ich mit meinem Mann das malerische Renaissanceschloss Kromsdorf östlich von Weimar.

In den Räumen des Schlosses befindet sich die Ausstellung einer Künstlerfamilie aus sechs Generationen, die wir uns ansehen wollten.
Bei strahlendem Sonnenschein starteten wir unsere Tour.

Ein kleines, romantisches Schloss inmitten eines schön angelegten Parks empfing uns mit seinem Charme der vergangenen Zeit. Im Park des Schlosses befindet sich in den Mauernischen eine deutschlandweit einzigartige Sammlung von Büsten damaliger Zeitzeugen dieser Epochen.

Beim unserem Rundgang entdeckten wir zum Beispiel Skulpturen von August dem Starken, Zar Romanow, eine Dame aus dem Serail, Kaiser, Könige Fürsten, Herzöge aus Weimar, auch Figuren der Antike und viele andere Personen jener Zeit.

62 Sandsteinskulpturen stellen Persönlichkeiten dar, die vom 16. Jahrhundert bis in das 19. Jahrhundert angefertigt wurden. Eine - wie ich finde - imposante Zeitreise in die Geschichte.

Nach der Schlacht von Jena und Auerstedt im Jahre 1806 wurde das Schloss ausgeraubt und zerstört. Von 1830 bis 1833 nahm sich der Großherzog Carl Friedrich von Sachsen-Weimar des Schlosses an und ließ es renovieren. Seine Gemahlin Maria Pawlowna, die Großfürstin von Russland, verlebte hier zeitweilig schöne Stunden. Beispielsweise ließ die Großfürstin im Garten einen amerikanischen Nussbaum pflanzen, der noch heute dort seine Früchte trägt.

Auch Johann Wolfgang von Goethe verweilte am 26. Dezember 1776 in den Räumen des Schlosses. So ist es verbrieft.

Im Erdgeschoss des Schlosses befindet sich die Gaststätte „ Zum Schlosswirt“. Dort und auch im Garten des Schlosses kann man sich die gutbürgerliche Küche der Schlossküche munden lassen.

Heute werden in den Räumen und im Park des Schlosses vielfältige kulturelle Veranstaltungen durchgeführt. So werden zum Beispiel Ausstellungen, Konzerte, Handwerkermärkte, Adventsmärkte und vieles mehr angeboten.
Ein schöner Ausflug neigte sich dem Ende und wir fuhren, nachdem wir die Ausstellung angesehen hatten, mit vielen neuen Eindrücken nach Hause.

Morgen werde ich über die dortige Ausstellung und die interessante Künstlerfamilie berichten.

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Weiterveröffentlichungen:

Naumburger Tageblatt | Erschienen am 24.08.2011
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2 Kommentare zum Beitrag
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Ronny Ullrich aus Laucha an der Unstrut am 20.08.2011 um 21:58 Uhr  
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Doris Seifert aus Naumburg (Saale) am 20.08.2011 um 22:07 Uhr  
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