Auswege aus der Altersarmut

!!-Altersarmut – dabei liegt die Lösung doch so nahe!!!

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Newsletter 12/2013 vom 17.10.2013

Allmählich wird die Ignoranz deutscher Politiker unerträglich. Dabei ist die jüngste repräsentative Umfrage des DGB deutlich: Die Deutschen befürchten massive Altersarmut. 82 Prozent glauben, dass sie von der Rente nicht oder allenfalls nur noch mies werden leben können. Eine sehr realistische Sichtweise.
Seit rund 15 Jahren agieren die führenden Politiker als rentenpolitische Geisterfahrer: Sie haben die gesetzliche Rente radikal zusammen gestrichen. Verweisen das Volk stattdessen auf die private Vorsorge und haben diese Produkte schon mit über 20 Milliarden Euro subventioniert. Dabei ist längst offenkundig und unbestritten: die gerissenen Löcher können durch die Riester-Rente nie und nimmer gestopft werden. Auch ist angesichts der Banken- und Finanzkrise klar, dass von Sicherheit bei den privaten Altersvorsorgeprodukten keine Rede sein kann. Allianz & Co bringen nun sogar Produkte auf den Markt, die keine Garantieleistungen mehr enthalten. Ein Blindflug in die Rente!
Bereits in dem vor einem Jahr erschienen Buch „Die Vorsorgelüge“ haben wir vorgerechnet: Wer heute einen privaten Rentenvertrag abschließt, wird zu 80 bis 90 Prozent damit effektiv Verluste machen, also weniger rausbekommen als er zuvor eingezahlt hat. Und das liegt weniger an der Niedrigzinspolitik als an der verbraucherfeindlichen Konstruktion dieser Produkte.
Dabei wäre alles so einfach: Der Kahlschlag in der gesetzlichen Rente ist umgehend zu korrigieren. Statt die Rente auf 43 Prozent des durchschnittlichen Nettoeinkommens abzusenken, sollte sie auf rund 60 Prozent angehoben werden. Das ließe sich mit moderaten Beitragssatzsteigerungen finanzieren. Dafür würden die Riester-Beiträge wegfallen. Unterm Strich würde das für die Arbeitnehmer sogar billiger. Worauf warten wir eigentlich noch?

Gerne vertreten wir unsere Position auf Vorträgen und in Diskussionen.

Dieser Newsletter ist urheberrechtlich geschützt. Eine Veröffentlichung des unveränderten Textes ist jedoch unter Quellenangabe Holger Balodis ( www.vorsorgeluege.de ) erlaubt.
Gerne stehen wir für vertiefende Interviews und als Referenten zur Verfügung. Mehr Informationen und eine Übersicht über alle bisher erschienen Newsletter finden Sie auf www.vorsorgeluege.de
balodis@vorsorgeluege.de
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Holger Balodis
Dagmar Hühne
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