Wismar: Frische Grube (6)
Das winterliche Ping-Pong-Spiel der letzten Tage setzt sich fort: Tagsüber verwandeln sich Straßen, Plätze, Gärten, Dächer bei Temperaturen um null Grad in ein tristes Weißgraubraun, und nachts erhält alles wieder bei minus zwei Grad sein weißes Erscheinungsbild zurück. Das Foto zeigt die Frische Grube, gesehen von der Scheuerstraße aus.
Wismar, Frische Grube, Scheuerstraße
Das Eis der "Frischen Grube" trägt nur die Enten, die geschäftig hin und her laufen, um letzte offene Stellen in der künstlichen Wasserstraße (aus dem 13. Jahrhundert) zu suchen. Im Hintergrund ist der "Königsspeicher" (aus dem 18. Jahrhundert, 1993 saniert) zu sehen.
Wismar, Frische Grube, Königsspeicher
An der "Frischen Grube" stehen noch mehrere Traufenhäuser, die auf eine Restaurierung warten. Ab und zu kommt es vor, dass sich eines der Gebäude (Foto) in einem besonderen Outfit samt künstlerischem Touch zeigt. Es ist anzunehmen, dass die Künstler ihre Objekte anschließend der Altkleidersammlung zur Verfügung stellten.
Wismar, Frische Grube, kunst am bau
1255 wurde die "Frische Grube" erstmals erwähnt, dieser schmale künstliche Wasserverlauf, der mitten durch die Altstadt führt und der den Mühlenteich mit dem Hafen verbindet. Die "Grube" diente nicht nur dem Transport von Waren zum Hafen, sondern sie war auch Trinkwasserader der Stadt. An den Treppenanlagen ist zu erkennen, dass hier auch Wäsche gewaschen wurde.
Wismar, Frische Grube, ältester Kanal
Wenn der Abend kommt, wird es sehr ruhig im Zentrum der Stadt. Durch die Anstrahlung in der Nacht wirkt St. Nikolai, die sich über die schmalen Gassen und die Altstadthäuser erhebt, irgendwie geheimnisvoll, auf dem Foto gesehen aus Richtung der Scheuerstraße/Ecke Frische Grube.
Wismar, St. Nikolai, Frische Grube, Scheuerstraße
Für den Warentransport zum Alten Hafen diente in früheren Zeiten die "Grube", der einst künstlich geschaffene Kanal. Noch heute fällt besonders der "Königsspeicher" (links im Bild, beachtenswerter Schaugiebel, 1944 im Krieg schwer beschädigt, gründliche Sanierung 1993) an der "Frischen Grube" (Bildmitte) auf. Er wurde noch bis 1989 als Aufkaufstelle für Geflügel und Kaninchen genutzt. Das markante Eckgebäude (rechts) diente...
Wismar, Sanierung, Kanal, Frische Grube, Königsspeicher, Warentransport
Mit dem Aktivieren des Buttons erlauben Sie einen begrenzten Datenaustausch mit Facebook. Mehr dazu unten unter .