Die letzte Reise vom Dieter „Ede“ Wolf

( hier rechts hinten, in ganzer Größe, beim Lüneburger Stadtfest mit dem „Ochsen am Spieß“)

“Kein Wind ist demjenigen günstig, der nicht weiß, wohin er segeln will..”

(Michel de Montaigne, 1533 – 1592)

Ich mag Ihnen vielleicht erst einmal erklären, wieso ich mich entschlossen habe, diese Form eines Nachrufs für meinen Vater zu schreiben, der Ihnen vielleicht nicht gerade bekannt sein dürfte.

Meine Motivation liegt darin begründet, dass er zu einer Zeit in den 70’zigern, als wenige Männer sich die Mühe gemacht hätten, eine alleinstehende Frau mit 3 Söhnen zu ehelichen, er sich dennoch dieser Herausforderung gestellt hat, weil er einfach ein Mann war, der anpacken konnte.

Schon zu seiner Zeit in Lüneburg, wo er für die Fleischerei Ilchmann nach der Ausbildung tätig war, schätzten Ihn jene, die Ihn kannten, für seine Zuverlässigkeit und das auf sein Wort immer Verlass war.

Natürlich war sein Leben ein bewegtes, mit vielen Höhen und Tiefen, wie bei vielen von Uns, er fuhr lange Jahre zur See, verlor unter anderem so gute Schulfreunde wie den „Heini“, der mit der Pamir für Ewig auf dem Meer blieb, und fand seinen persönlichen „Hafen“ dann in Alfeld an der Leine.

Dort hielt es Ihn bis zum letzten Tag, da die Liebe zu seiner Brita „Britta“ Wolf um vieles wichtiger war als seine Liebe für die Weltmeere und Seefahrt.

Natürlich war er nie ganz einfach, um ehrlich zu sein konnte er Uns alle gut auf Trab halten, aber er engagierte sich wo es nur ging, übernahm neben der Arbeit als Schlachter noch den Imbissstand im Stadion vom FC Alfeld, sorgte für Uns alle, und wenn immer man Ihn brauchte, half er dort mit, wo er es konnte.

Das machte Ihn so wertvoll, zumindest für Uns alle, die Ihn nun vermissen werden, denn er war ein ganzer Kerl und Mensch, mit dem Herz am richtigen Fleck.

Einer aus Unserer Mitte, einer wie so viele, und dennoch einzigartig und ganz besonders.

Er sorgte für uns Söhne, als wenn wir die eigenen gewesen wären, und versuchte uns dabei soviel wie möglich für das Leben mitzugeben.

Und das schaffte er, ohne Frage, denn wenn ich zurück blicke, erkenne ich heute, das ich viele der guten Eigenschaften, die nun alle jene an mir schätzen, mit denen ich beruflich und privat verkehre, doch von Ihm, meinen Vater, geerbt habe.

Dafür bin ich Ihm sehr sehr dankkbar, so wie alle jene die Ihm über die letzten 40 Jahre verbunden waren, und ich wünsche Ihm heute aus ganzem Herzen

„Gute Reise, Vater, grüße mir die See, und finde Deinen Hafen der letzten Ruhe“

Wir alle werden Ihn nicht vergessen, Dich ganz sicher vermissen und Dir viele gute Gedanken dorthin senden, wo Du jetzt bist.

Ehefrau Brita Wolf, die Söhne Sven und Jörg Pfannschmidt,Enkeltochter Nika Pfannschmidt,Bruder Siegfried Wolf mit Ehefrau Margot,Schwägerin Renate Bastian mit Ehemann Roland,Schwägerin Karin Dierks mit Ehemann Axel, die Neffen Steven und Mirko,Nichte Tanja und seine Freunde Dietmar mit Ehefrau Gerda.
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