Lübecks Großprojekt in der Altstadt: Bebauung des ehemaligen Gründungsviertels

Auf der westlichen Seite des Altstadthügels war einst nach der Stadtgründung 1143 zwischen dem Handelshafen an der Trave und der Marienkirche (im Hintergrund links) als erstes Stadtquartier das Kaufmannsviertel entstanden. Foto: Helmut Kuzina
Lübeck: Alfstraße |

Das Grabungszelt, das auf dem Gelände zwischen der Fisch-, der Alf- und der Braunstraße stand, ist verschwunden; die Archäologen haben ihre Arbeiten im Gründungsviertel der Altstadt beendet. Jetzt kann auf dem zentral gelegenen Areal, das sich unterhalb der Marienkirche zwischen Marktplatz und Trave befindet, ein komplett neues Stadtquartier entstehen.

Das neue Wohnquartier soll eine breite Palette unterschiedlicher Wohn- und Eigentumsformen bieten. Die Bandbreite soll dabei vom Einfamilienhaus (mit Einliegerwohnung oder -büro) bis hin zum Mehrfamilienhaus (mit Eigentums- oder Mietwohnungen über eine oder mehrere Etagen) reichen.

Durch die Anlehnung an die historisch Parzellierung, die bis zur Zerstörung dieses Quartiers im Zweiten Weltkrieg bestand, werden für die Neubebauung unterschiedliche Grundstücksbreiten vorgegeben, wie sie den mittelalterlichen Stadtgrundriss der Altstadt auch an anderen Stellen bestimmen.

Januar 2015, Helmut Kuzina
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