Wanderung des Lehrter Sport-Vereins im Weserbergland

Dietmar Heidrich hatte die Wanderung im Weserbergland vorbereitet. Es trafen sich 18 Teilnehmer auf dem Schulparkplatz an der Südstraße, um Fahrgemeinschaften zu bilden. Die Fahrt ging ausnahmsweise ohne Stau über die A2 bis zur Abfahrt Rehren. Ziel war der Parkplatz unterhalb der Schaumburg. Hier wurden die Rucksäcke geschultert, die Wanderschuhe geschnürt und es ging los in Richtung Deckbergen. Obwohl der Weg erst einmal bergab führte, waren schon schöne Ausblicke in das Tal der Weser möglich. Nach ca. 2 Km begann dann der Aufstieg durch den Wald auf den Kammweg des Wesergebirges. In halber Höhe erreichte die Gruppe die „Osterburg“. Hier sind allerdings nur noch Erdwälle vorhanden, die Burg selber ist vermutlich schon Ende des 13. Jahrhunderts zerstört worden. Weiter ging es immer noch stramm den Berg hinauf, bis die ersten „Springsteine“ erreicht wurden. Diese markanten Felsformationen säumen fast den gesamten Verlauf des Kammweges. Auf Höhe von immerhin 300 m angekommen, verlief der Wanderweg relativ eben durch den wunderschönen Buchenwald. Nächstes Ziel war der Rastplatz Schelter unterhalb des Möncheberges. Hier wurde die Rucksackverpflegung ausgepackt und die Gruppe genoss die wohlverdiente Wanderpause. Nach dem alle gestärkt waren, ging es weiter zur Paschenburg, wo mit 336 m der höchste Punkt der Wanderung erreicht wurde. Von dem kleinen Aussichtsturm hatte man einen wunderbaren Blick über das Wesertal hinweg und wir konnten den Flusslauf mit all seinen Schleifen verfolgen. Von nun an ging es bergab. In einem großen Bogen kehrten wir auf den Forstweg Richtung Schulenburg zurück. Am Wegesrand hatte der Verkehrsverein Hinweistafeln mit den Texten bekannter Volkslieder angebracht und so waren auf einmal neben dem Vogelzwitschern auch die zarten Ansätze dieser Lieder zu hören. Kurz vor dem Ziel, musste dann noch der Tradition der Wanderungen des LSV Tribut gezollt werden, es fing an zu regnen. Aber dank des dichten Blätterdaches und der funktionellen Kleidung konnte dies keinen wirklich erschrecken. Um 15.00 hatten wir dann nach ca. 12,5 Kilometern unser Ziel der „Schaumburg“ erreicht. Auf die Stärkung mit Kaffee und vorzüglichem Kuchen hatten sich schon alle gefreut und zur Belohnung kam auch noch die Sonne durch, sodass sich die Natur von ihrer schönsten Seite zeigen konnte. Wir danken Ingrid und Dietmar für die vorzügliche Organisation.
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Unser "Plus" kennzeichnet alle Beiträge, die durch den Abdruck bei unseren Partnerverlagen noch mehr Aufmerksamkeit bekommen.Anzeiger | Erschienen am 09.07.2014
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