Stroh und Heu stand kurz vor Selbstentzündung - Ortsfeuerwehr ingeln-Oesselse stundenlang im Einsatz

PRESSEINFO STADTFEUERWEHR LAATZEN 03.08.2014

In der Nacht zum heutigen Sonntag (02.08.2014 gegen 23.45 Uhr) erreichte die Ortsfeuerwehr Ingeln-Oesselse ein Hilferuf eines Landwirts aus dem Doppeldorf. Das frisch eingelagerte Stroh, bzw. das Heu in seiner Scheune wärmte sich merklich auf und stand kurz vor der Selbstentzündung.

Mit 13 Helfern und zwei Fahrzeugen fuhren die Feuerwehrleute sofort in die Weidenstraße und prüften die großen Quaderballen aus Stroh. "Beim Hineinfassen haben wir sofort gemerkt, dass es schon ganz schön heiß war", sagte Ortsbrandmeister Frank Bezdiak. Sofort begannen die Ingeln-Oesselser Helfer das Stroh per Hand, mit Heugabeln und Schaufeln ausgestattet, auf eine nahe Wiese zu schaffen. Eine schweißtreibende Arbeit, nachts bei über 20 Grad. Später half dann auch eine Verwandte mit, die das Heu mit einem Traktor Richtung Gänsewiese schob. Bis 2.15 Uhr waren die Helfer mit dem Ausräumen beschäftigt.
Um 0.47 Uhr wurde die Ortsfeuerwehr Laatzen mit der Wärmebildkamera zusätzlich angefordert, mit fünf Helfern und einem Fahrzeug trafen die Helfer gegen 1.10 Uhr in Ingeln-Oesselse ein. Es wurden zahlreiche Messungen durchgeführt und weiteres Stroh und Heu nach draußen "verfrachtet". Einige Laatzener lösten die "verschwitzten und ausgepowerten" Helfer der Ortsfeuerwehr Ingeln-Oesselse beim Herausschaufeln des Strohs ab. Für alle Einsatzkräfte war es eine anstrengende körperliche Arbeit.
Gegen 2 Uhr gab die Feuerwehr Entwarnung, das Stroh war aus der Scheune raus und draußen "schön verteilt". Auch die Messungen ergaben keine Wärme mehr. Alle Helfer rückten wieder ein.
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Am 01.08.2014 gegen 23 Uhr erreichte die Ortsfeuerwehr Laatzen ein Hilferuf aus einem Mehrfamilienhaus in der Straße Am Wehrbusch in Laatzen-Mitte. Dort war eine Frau mit dem Aufzug stecken geblieben. Im 2. Obergeschoss öffneten die Helfer per Hand die Tür und ließen die Frau aussteigen. Sie wurde vom Rettungsdienst in Empfang genommen. Um 0 Uhr waren die Retter wieder eingerückt.


Fotos aus Ingeln-Oesselse anbei, alle: Till Hey und Gerald Senft
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