Rückblick der Ortsfeuerwehr Rethen/Leine: 93x Alarm, viele große Brände - Weiterer Mitgliederzuwachs

  PRESSEINFO STADTFEUERWEHR LAATZEN 15.02.2014

Rückblick der Ortsfeuerwehr Rethen/Leine: 93x Alarm, viele große Brände - Weiterer Mitgliederzuwachs

Von 60 Mitgliedern in der Einsatzabteilung konnte Ortsbrandmeister Denis Schröder dieses Jahr 48 Frauen und Männer zur Jahreshauptversammlung in der Rethener Schule begrüßen. Unter den Gästen auch Bürgermeister Thomas Prinz, Landtagsabgeordnete Dr. Silke Lesemann sowie Stadtbrandmeister Hartmut Hoffmann und sein Vizechef Dirk Kröger.
In seinem Jahresbericht ging Schröder zuerst auf die kulturellen Veranstaltungen der Ortsfeuerwehr Rethen/Leine ein. Ob Osterfeuer, Maifest oder Weihnachtsmarkt, im kulturellen Leben der Ortschaft ist die Truppe um Schröder fest verwurzelt. Das letztjährige Sommerbiwak der Feuerwehr stand unter dem Motto "Sommersonnenwende", Unter skandinavischen Fahnen wurden Cocktails gemixt und Kötbullar gegessen, sogar geräucherte Forellen wurden gereicht. Der Lohn: 15 weitere Rethener traten als Förderer bei.
Bei 93 Einsätzen waren die Männer und Frauen in 2013 allerdings auch gefordert, zur Brandbekämpfung, technischen Hilfeleistung und zur Tierrettung rückten die Helfer aus. Alleine 27 Hilfen bei Tieren in Not stehen im Einsatzordner. "Bei der Vielzahl der Einsätze zeigt sich, dass ein Gerätewagen-Tier nicht mehr weg zu denken ist und gebraucht wird", sagte Schröder.
Zur technischen Hilfeleistung rückte die Ortsfeuerwehr insgesamt 31-mal aus: Ob Personenwagen im Gleisbett der Straßenbahn, hilflose Personen hinter Tür oder Bäume auf Straßen lagen, die Ortsfeuerwehr war immer schnell zu Stelle. Bei 30 Brandeinsätzen war ebenfalls die Hilfe der Kameraden aus Rethen notwendig: Schröder erwähnte dazu besonders die Kellerbrände im Sommer sowie ungeklärte Feuer im Bereich des Baugebietes Holzfeld in Rethen. "Am 18. Juli rückten wir zu vier Einsätzen aus, dreimal Feueralarm und eine Tierrettung, dass zerrt schon an den Kräften", zog Schröder Bilanz. Er lobte auch die Unterstützung durch die anderen Ortsfeuerwehren, die bei den Bränden in Rethen im Einsatz waren.
Jessica Rotter von der Kinderabteilung "Rethener Feuerwehrstrolche" berichtete stolz vom ersten Mitglied, dass von den Kindern angefangen nun in der Einsatzabteilung aufgenommen wurde: "Es ist ein sehr schönes Gefühl, dass unsere Arbeit Früchte trägt". Die 17 Kinder, davon neun Mädchen und acht Jungen verbrachten ihre Zeit beim Basteln, Grillen oder machten eine kleine Übung mit ihrer "Miniausrüstung aus D-Schläuchen". Auf Entdeckungstour gingen die Jüngsten der Ortsfeuerwehr in Springe und im Park der Sinne. Die Gruppe besteht seit gut sechs Jahren.

Zur Ortsfeuerwehr Rethen gehören derzeit: 60 Aktive in der Einsatzabteilung, 24 in der Alters- und Ehrenabteilung, 12 in der Jugendfeuerwehr sowie 17 bei der Feuerwehrstrolchen. Dazu kommen dann noch 385 Förderer.

Zum neuen Gruppenführer wurde Michael Scharnbeck gewählt, Stefan Hampel leitet weiterhin die Jugendfeuerwehr, seine beiden Vertreter sind Madeleine Matthaei und Carsten Rotter. Kassenwart bleibt auch weiterhin Ralf Gildemeister und Andreas Heinberg wird als Sicherheitsbeauftragter tätig sein.
Als Neumitglieder verpflichtet wurden Ulrich Furch und Paul Worbs. Nach erfolgreichem Abschluss der Truppmann-I-Ausbildung verstärken sie nun die Einsatzabteilung. Drei Kameraden wurden befördert: Dennis Lendorf zum Oberfeuerwehrmann sowie Andreas Arnold und Yannick Diekmann zu Hauptfeuerwehrmännern. Allen Drei wurde eine Urkunde und neue Schulterstücke überreicht.
Für 50-jährige Mitgliedschaft als ehemals aktiver Feuerwehrmann erhielt Wolfgang Rücker eine Auszeichnung des Landesfeuerwehrverbandes, Schröder bedankte sich in einem kurzen Gespräch bei Rücker für die Aktivitäten in den letzten Jahren.
In ihren Grußworten betonten die Redner die gute und intensive Zusammenarbeit aller vier Ortsfeuerwehren im Laatzener Stadtgebiet: "Unter ihrem Schutz fühlen wir uns sicher und geborgen", lobte Bürgermeister Thomas Prinz.
Dr. Silke Lesemann wies auf die Kampagne zur Nachwuchs- und Mitgliedergewinnung der Landesregierung hin. Stadtbrandmeister Hartmut Hoffmann nannte die imposanten Statistikzahlen auf Stadtebene: Alarme im Stadtgebeit: 487, dass sind 40,6 Einsätze pro Monat. Insgesamt 151 Menschen konnten von der Feuerwehr gerettet werden, für 15 kam leider jede Hilfe zu spät. Insgesamt 237 Frauen und Männer in der Einsatzabteilung stehen zum Schutz der Bevölkerung bereit

Mit einem Hinweis auf die Feierlichkeiten zum 112-Jubiläum in diesem Jahr (Festball am 22. Februar, Osterfeuer am 19. April und gemeinsames Feuerwehr-/Schützenfest vom 20. Juni bis zum 23. Juni) beendete Schröder die Versammlung.
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Unser "Plus" kennzeichnet alle Beiträge, die durch den Abdruck bei unseren Partnerverlagen noch mehr Aufmerksamkeit bekommen.Deister Anzeiger | Erschienen am 17.02.2014
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