Ausbildung im Brandübungsanlage - "Heißausbildung" im Container

Die Übungsanlage von außen...
PRESSEINFO STADTFEUERWEHR LAATZEN 25.10.2014

Ausbildung im Brandübungsanlage - "Heißausbildung" im Container

Ein Trupp der Laatzener Feuerwehr hatte an diesem Wochenende Gelegenheit an einer "Heißausbildung" in der Brandübungsanlage der Firma Blaul und Seifert aus Burgstädt teilzunehmen, da die mobile Anlage derzeit am Feuerwehrhaus in Sarstedt aufgebaut ist. Dort übten die Helfer der Stadtfeuerwehr Sarstedt und der Gemeinde Schellerten an brennendem Inventar einer 48 Quadratmeter großen Wohnung.
Im Leitstand kontrolliert Hans-Erwin Blaul persönlich alle Funktionen genau, bevor die Trupps durch eine Dachluke den Container betreten. Beim Einstieg müssen die Kräfte unter Atemschutz ein Feuer unter einer Treppe löschen, bevor sie im "Untergeschoss" auf ein brennendes Sofa und ein Feuer hinter einer geschlossenen Tür stoßen. "Sogar eine Durchzündung, einen sogenannten Flashover, simulieren wir mit unserer gasbetriebenen Anlage", erläutert Blaul in seinem Leitstand während hinter der Scheibe die Laatzener "im Dunkeln" die Brände löschen. Falls die Feuer nicht richtig gelöscht sind entfachen sie immer wieder, so wird auch die richtige Reaktion der Helfer getestet. Immer wieder drehen sich die beiden Feuerwehrleute um und sichern somit ihren einzigen Rückweg über die Luke nach außen. Falls den Helfern etwas passieren sollte können sofort Fluchttüren geöffnet werden und die Einsatzkräfte sind im Freien. Nach knapp 20 Minuten kommen Marc und Stefan Schultze von der Laatzener Ortsfeuerwehr mit rotem Gesicht und durchgeschwitzt wieder oben aus der Luke gekrochen. Beide sind froh aus dem manchmal fast 500 Grad warmen (an der Decke) Container wieder herauszukommen.
Ausbilder Ralf Miesner, der unter Atemschutz ebenfalls während der "heißen Phase" in der Übungsanlage im Hintergrund anwesend war, gibt dem 2er-Trupp nach der Übung noch einige Tipps und erläutert anhand eines Lageplans die zurückliegenden Löschangriffe der Laatzener. Er ist mit den gezeigten Leistungen sehr zufrieden.
Ein Durchgang in der mobilen Brandübungsanlage kostet ca. 50 - 60 Euro pro Person. "Dieses Geld ist aber sehr gut angelegt, denn wo sonst kann man den Kameraden eine so realitätsnahe Ausbildung bieten", lobt Harald Stanitzok, stellvertretender Gemeindebrandmeister aus Schellerten. Für das kommende Jahr möchten die Laatzener gerne die mobile Brandübungsanlage nach Laatzen holen.


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